Amnesty beklagt 500. Taser-Toten in den USA
Einsatz von Elektroschock-Waffen durch Polizei seit 2001 üblich
WASHINGTON, 15. Februar (AFP) – Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) hat den weit verbreiteten Gebrauch von Elektroschock-Pistolen in den USA kritisiert. Der Tod eines offensichtlich betrunkenen und nicht bewaffneten Mannes nach dem zweimaligen Einsatz einer Taser-Waffe durch die Polizei in Alabama sei bereits der 500. Taser-Tod seit dem Beginn des Einsatzes dieser Waffe im Jahr 2001, erklärte ai am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.
Für den Einsatz der Elektroschock-Waffen durch die Polizei müssten “strengere Restriktionen” erlassen werden, forderte Amnesty. Der jüngste Todesfall war Anfang der Woche bekannt geworden.
ao











