Matt Stein über Sonnenstürme, EMPs und die Folgen für die Zivilisation
Matthew Stein ist ein Design Engineer, Green Builder, Autor von 2 Bestsellern, “When Disaster Strikes – a Comprehensive Guide to Emergency Planning and Crisis” und “When Technology Fails - a Manual for Self Reliance”. Stein hat einen Abschluss vom Massachussets Institute of Technology (MIT) in Mechanical Engineering, er war in unzähligen TV- und Radioprogrammen zu Gast und ist ein Gastkolumnist für die Huffington Post.
“Falls wir heute einen Sturm hätten wie 1921, der stärkste davor war 1859, das Carrington-Event, da dauerte das Lichtspektakel eine ganze Woche. Zwei große koronale Massenauswürfe im Abstand von 5 Tagen. Der erste brachte die Magnetosphäre in Bewegung, elektrische Auswirkungen, wie als wenn eine Maschine hochgedreht wird. Der zweite trieb das Ganze auf die Spitze. Heute haben wir alleine in den Vereinigten Staaten hunderttausend Meilen an Hochspannungs-Stromleitungen. Diese Leitungen werden wie eine gigantische Antenne funktionieren. Geladene Partikel treffen auf unsere obere Athmosphäre und die Strahlungsenergie wird von den Stromleitungen aufgenommen. Tausende Volt und Ampere werden da durchgejagt.
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“Der Tsunami hatte bei Fukushima die Notstromgeneratoren außer Gefecht gesetzt. Wenn das allgemeine Stromnetz ausfällt, werden Atomkraftwerke automatisch heruntergefahren. Die Brennstäbe werden heruntergekühlt. Man kann einen Rekator nicht einfach wie mit einem Lichtschalter deaktivieren, dafür gibt es zuviel Hitze. Brennstäbe müssen 3 bis 5 Jahre lang nach dem Entfernen gekühlt werden. Bei Fukushima hatte das Erdbeben die Stromversorgung gekappt. Der Reaktor begann die Deaktivierungssequenz. Die Generatoren liefen, um die Pumpen des Kühlsystems zu betreiben. 20 Minuten später zerstört der Tsunami die Pumpen. Wenige Stunden Später Kernschmelze. Wasser wird gespalten in Wasserstoff und Sauerstoff. Explosive Gemische entstehen die dann die Hülle sprengen. Wir alle konnten das beobachten. Jetzt stellen wir uns einen neuen großen Sonnensturm vor. Richtig groß. In 2003 hatte ein kleinerer in Südafrika 14 Trafos vernichtet und das Netz war im Eimer.”












Sonnenstürme
Auswirkungen auf unsere Technik
Störungen von Satelliten zur Kommunikation bis zur vollkommenen Zerstörung
Störung der Navigation
Störungen des weltweiten Funkverkehrs
Beeinträchtigung des Flugverkehrs durch Störung der Navigation, der Kommunikation und erhöhte Röntgenstrahlenbelastung der Besatzungen und Passagiere
Überspannungen in Stromnetzen
Überspannungen in Schienennetzen
Kollaps der gesamten Stromversorgung; im schlimmsten Falle eines gesamten Kontinents über mehrere Tage, Wochen oder gar Monate
Auswirkungen auf biologische Systeme
Nachgewiesene erhöhte Belastung von “elektrosensitiven” Menschen (ca. 15-20% der Bevölkerung) durch
Stimmungsschwankungen
Schmerzzustände in Gliedern
Kopfschmerzen
Anstieg der Herzinfarkt- und Schlaganfallraten
stark veränderter Blutdruck
vermehrte Unfallgefahr
gesteigerte Agressivität
erhöhte Selbstmordraten
Anstieg der Depressionen
Emotionale Veränderungen und Mentale „Kettenreaktionen“
Zwangsvorstellungen, Ängste, Wut, Depression, Stimmungsschwankung
Allgemeine Zustände von Unwohlsein
Luzide oder sonderbare (übernatürliche) Träume
Schlaflosigkeit oder unterbrochener Schlaf
Auswirkungen auf Magen und Darmtrakt
Verirrte Tiere insbesondere Vögel und Waale
Auswirkungen auf die Natur
Polarlichter auch genannt Aurora Borealis oder Umgangs-sprachlich Nordlichtern obwohl diese auch auf der Südhalbkugel vorkommen.
Man bedenke also:
Ein massiver Sonnensturm – wie es ihn schon 1859 gab – würde heute im schlimmsten Fall die weltweite Stromversorgung lahmlegen.
Kein Strom = kein Wasser aus der Leitung, weil pumpen Strom brauchen´, kein Auto und LKW Betrieb weil Benzin elektrisch gepumpt wird – nicht mal mehr die Klospülung geht!
Nach Verbrauch des einwöchigen Dieselnotstrombetriebs würden alle AKWs eine Kernschmelze erleiden.
Die Folge wäre, dass vermutlich 95 % der Menschheit sterben. 5 % könnten vielleicht in bestimmten gebieten incl. unterirdischen Bunkerstädten überleben.
Ist das so gewollt und vor allem:
Cui bono???
Wie bei der Vulkanasche die keiner sehen sollte.
@Minotaurus: Was beides miteinander zu tun hat, haben könnte, war jetzt nicht wissenschaftlich sondern propagandistisch von mir gedacht.
Nehmen wir an den Führern der Welt (ich sag das mal vereinfacht so) ist bekannt was heftige Sonnenstürme anrichten können und sie suchen nach einem Schutz, aber wollen das nicht an die große Glocke hängen, wegen Panik usw…
Und nehmen wir weiter an irgendwas oben versprühen könnte helfen, schützen, dann entdecken aber viele Menschen was da oben passiert und publizieren es.
Nun könnte man ja sagen, o.k. stimmt, wir haben euch nichts gesagt weil wegen Panik. Wenn das wirklich der Grund wäre, sitzen sie ihn einem Dilemma, sie können die Spekulationen von immer mehr Menschen nicht stoppen weil sie Panik befürchten.
Andererseits wenn Ordnung aus dem Chaos beabsichtigt ist, dann könnte man die Behauptung Chemtrailing ist Schutz vor schlimmen Sonnenstürmen und wir haben das nur wegen Panikvermeidung” so lange geheim gehalten, locker benutzt werden, weil wenn man Chaos will, stört einen nicht ob das dann wirklich Panik auslöst.
Kleine Verschwörungs Logiker Fingerübung sozusagen. Ich mag so was, also nicht mal das zu glauben, was ich glaube, einfach immer weiter denken und fragen.
Ich dreh die Frage einfach mal um, nehme Chemtrailing da raus so direkt:
Was könnte man sprühen in der Atmosphäre um die Folgen von heftigen Sonnenstürmen zu mildern?
Was hat der damit zu tun? Wir reden von Wetterbeeinflussung.
Wurde die Sonnensturm Gefahr eigentlich schon mal benutzt als Erklärum warum geChemtrailt wird?
Könnte das was angenommen wird, das gesprayed wird um Sonnenlicht zurück zu halten, auch die schädliche Wirkung von Sonnenstürmen mildern?
Das ist jetzt keine rhetorische Frage!