ACTA und der kalte Cyber-Krieg
Ein Kommentar von Alexander Benesch
Wollen sie einen hinkenden Vergleich hören? Es herrscht kalter Cyber-Krieg und das Anti-Piraterieabkommen ACTA ist die Kuba-Raketenkrise. Die roten Filesharer und Informationssozialisten drohen, Hollywood und den Rest der Content-Industrie notfalls in die Pleite zu treiben, während auf der anderen Seit der Korporatistenblock (wie üblich) drakonische Wunschgesetze formuliert und sie der abhängigen Politik dann zur Abstimmung vorlegt. Die Hacker bereiten neue Attacken vor, die Filmstudios planen Massenverhaftungen. Spionage überall. Ich hoffe es gibt so ein rotes Telefon wie damals bei McNamara und den Sowjets.
Zur Durchsetzung von Urheberrechtsansprüchen im Internet auf internationaler Ebene wurde unter anderem angedacht, dass auch die Internetdienstanbieter für von ihren Kunden begangene Urheberrechtsverletzungen als Störer haftbar gemacht werden können. Dieser Verantwortung hätten sie sich nur entziehen können, wenn sie sich verpflichtet hätten, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen und ihnen gemäß dem umstrittenen Three-Strikes-Prinzip den Internetzugang nach drei Verstößen gegen das Urheberrecht zu sperren.
Es wurde auch angedacht, Anstiftung und Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen strafbar zu machen. Neue Strafrechtsnormen, wie die aus Artikel 2.14 („Kriminelle Vergehen“) des ACTA-Entwurfs, hätten eine Umschreibung des Unionsrechts durch den Vertrag zur Folge.
Der Vizevorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer, hat das umstrittene internationale Urheberrechtsabkommen ACTA scharf kritisiert. Es zementiere längst überkommene Vorstellungen des derzeitigen Urheberrechts, sagte Schlömer dem “Hamburger Abendblatt” vom Dienstag. Deutschland brauche aber “ein Urheberrecht, das zum digitalen Zeitalter passt”. Seine Partei wünsche sich unter anderem, dass “Informationen und Daten im Netz frei getauscht werden können, sofern die Nutzer keine kommerziellen Ziele damit verfolgen”, sagte Schlömer. ACTA konterkariere dieses Ziel jedoch.
Man kann zwar völlig legal mit Bekannten gegenseitig DVDs, BluRays und sonstwas tauschen und die Content-Industrie kann überhaupt nichts dagegen tun, aber das reicht den ganz hart gesottenen Filesharer-Ideologen aus irgendeinem Grund nicht aus; man möchte ganz einfach straffrei eine Menge Geld sparen beim schnellen Herunterladen von Pornos, Hollywood-Filmen, Games und Serien.
Die Leute werden zweifellos ausgenommen wie Weihnachtsgänse durch Steuern, aber anstatt schön libertär auf politischer und gesellschaftlicher Ebene auf eine Entpolitisierung unseres Lebens mitsamt Senkung der Steuern auf ein winziges Minimum hinzuarbeiten und mit dem eigenen Geld dann zu entscheiden, welche Produkte man kaufen möchte, fordert man indirekt, dass Produzenten und Darsteller von beispielsweise Pornos arbeiten müssen ohne etwas damit verdienen zu können.
Habe ich einen Rechtsanspruch auf eine Versorgung mit Pornografie? Ein bedingungsloses Pornoeinkommen? An wen stelle ich diesen Anspruch? Gibt es schon ein Unterhaltungsamt wo ich einen Antrag einreichen kann? So wenig ich von den allermeisten Vertretern der Entertainment-Branche auch halte, sie machen ein Angebot mit klar umrissenen Bedingungen, das jemand freiwillig annehmen kann oder halt nicht. Diese Bedingungen sind das einzige das sicherstellen kann, dass nach Abzug aller Produktionskosten überhaupt etwas hängenbleibt.
Es bahnt sich eine neue Dialektik an: Auf der einen Seite sehen wir immer monströsere Legislatur im Urheber- und Leistungsschutzrecht wie ACTA. Das Wunschkonzert der Konzern-Kartelle nennt man frecherweise und fäschlicherweise freien Markt und Kapitalismus. Auf der anderen Seite wird nach einer Umwälzung gerufen, die man in ihrer Extremform Informations-Sozialismus nennen könnte. Die Piratenpartei Deutschland fordert u.a. „ein Ende der Kriminalisierung von Tauschbörsennutzern“:
„Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern, denn dies stellt eine essentielle Grundvoraussetzung für die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dar.“
Jetzt könnte man fragen, welchen Anteil an den weltweit illegal getauschten Dateien denn nun wirklich akademische oder kulturell wertvolle Werke haben. Ich kenne keinen Filesharing-Fall, indem jemand etwas anderes geklaut hat als Sachen wie Lady Gaga oder die Barely Legal-Reihe.
Ein erfolgreicher Blockbuster-Film muss zahlreiche andere Projekte auffangen, die ihre Kosten nicht wieder einspielen. Es geht den eigentlichen Interessengruppen hinter der Unterhaltungsindustrie heutzutage eher um die Vermittlung von gesellschaftlichen und politischen Botschaften sowie um Ablenkung von hoher Arbeitslosigkeit, Währungskollaps und Korruption in hohen Kreisen.
Ob Unterhaltung nun in einer pseudokapitalistischen Kartellwirtschaft oder einem sozialistischen System produziert und verbreitet wird, macht für das Establishment wenig Unterschied. Ob ein Fan nun bezahlt für die gesammelten Werke der Star Trek-Serie oder ob er sie kostenlos im Netz saugt; die Ablenkung sowie die übermittelten Propagandabotschaften bleiben gleich. Im fiktiven Star Trek-Universum vermag eine utopische, sozialistische, interplanetarische Föderation ohne Geld, Unternehmertum und dezentralisierten Handel das Universum zu ergründen und ihren Feinden entgegenzustehen. In jedem real existierenden Sozialismus würde ein größeres Raumfahrtprogramm auch im 24. Jahrhundert wohl nur dann gelingen, wenn die gewöhnlichen Bürger wieder für Brot und Gemüse Schlange stehen und mehrere zehn Millionen Dissidenten in Lagern schuften müssen.
Welcher unabhängige Filmemacher soll sich behaupten können ohne finanzielle Einnahmen? Wer hat denn außer Unternehmen die Ressourcen für aufwändige Produktionen und Distributionen? Nur Regierungen. Youtube und GoogleVideo waren Experimente: Man ließ das Publikum selbst die Inhalte produzieren, in der Hoffnung das ultimative Nischenfernsehen zu schaffen, wo für jeden etwas dabei ist um Leute ewig bei der Stange zu halten.
Auch im Bereich Nachrichten predigen sozialistisch beeinflusste Menschen gebetsmühlenartig “Informationsfreiheit” und “Open Source”, gemeint ist meist eine völlige Umsonstmentalität, was die Auswirkung hat dass in junge, unabhängige Medien wenig Geld strömt und fehlende unternehmerische Strukturen eine effektive Schlagkraft unterbinden. Woher sollen hochqualitative Informationen in Form von Analysen und Berichten denn herkommen? Auf Bäumen wachsen sie jedenfalls nicht. Positive Veränderungen herbeizuführen hat einen Preis.
Wer unbedingt Hollywood braucht, kann sich u.a. bei lovefilm.de in einer spottbilligen Flatrate haufenweise Blu-Rays ausleihen. Reichen ihnen 45.000 Titel? Für Pornos gibt es auch Flats zum Preis von zwei Schachteln Zigaretten monatlich. Durch Filesharing und sozialistische politische Forderungen spielen sie das Spielchen des Establishments mit.
Textquellen: AFP, Wikipedia













Super Artikel.
Wenn nur mehr Menschen den Libertären Grundgedanken verstehen würden. Das ist schon heftig wie weit die meisten Menschen (in aller Welt) davon entfernt sind wirklich freiheitlich zu Denken. Dabei würde es wahrscheinlich 95% der Menschheit besser ergehen.
Der Heilige Vater Staat soll es Regeln…wir gucken weiter kostenlose Pornos (in Zukunft dann von Pornostars ohne Einkommen) ….Sklaven!
Willkommen in der schönen neuen Welt
wer produziert eigentlich die millarden terabyte speicherplatz auf denen dann illegal gespeichert wird?
wer stellt denn die infrastruktur, um wirklich alles(!) im netz aufzufinden?
warum verklagt sony denn nicht sony wegen bereitstellung der raubkopiertechnik (rohlinge, dvd-brenner, clouds etc.) ?
um mir zu hause nur einen film anzuschauen benötige ich miete, stromkosten, internetanschluss, ev. heizung, bier und erdnüsse, computer+monitor+lautsprecher, zwei stunden zeit und einiges mehr!
in dieser von 147 konzernen angeführten und beherrschten welt, welche mir oben genannte kosten auferlegen, erwarte ich, dass ich für einen sch… önen film nicht nochmal ‘nen heiermann löhne.
und musik? go concert! gute bands kosten wenig eintritt!
und bücher? go iktv-shop
wieviel “geld” wird denn schon in rüstung und bürokratie “investiert”. davon könnte man noch den miesesten künstler mit durchfüttern, oder einen guten künstler ernähren…
irgendwann hat mal ein vorfahre einen strichbüffel an eine felswand gepinselt. hätte der sein copyright durchgesetzt, würde eine doku über buffalo bill recht ärmlich rüberkommen. (haha)
wissen und kunst baut auf wissen und kunst! würde jeder alles für sich behalten, würde es schnell sehr langweilig.
@A. Benesch
kostet denn ein hinweis (kein link) auf eine afp meldung auch geld? wenn nicht, würde jener hinweis auch genügen. dies wäre auch ein gewinn gegen die redundanz im netz…
wie auch immer, es liegt wohl an uns: vernünftige welt->vernünftige arbeitsteilung->vernünftige steuern->vernünftige entlohnung von kunst- und medienschaffenden… (oder so ähnlich)
naja, erstmal genug ‘dampf abgelassen’…
Beste Grüße – Andreas
PS: war am 11.2. jemand zur ‘ad acta’ demo (ev. sogar in leipzig) ?
ich denke ähnlich wie freigeist auch dass die ganze debatte ein fake oder zumindest eine art fake bzw. ein aneinandervorbeireden ist da vieles in einen topf geschmissen wird…
…elite eben
wenn ich z.b einen bentley nachbaue und ihn als solchen anbiete ist das eine wissentliche fälschung um andere zu verarschen und keine kopie…
wenn ich z.b. von einer datei, dvd, cd eine kopie erstelle ist das kein diebstahl oder raub da das original sich ja weiterhin im besitz des eigentümers befindet, auch ist es keine fälschung…
in diesem fall wird lediglich
die information vervielfältigt…und DAS ist das hüpfende komma, äh, der springende punkt!…unter dem deckmantel des warenschutz / schutz des geistigen eigentums (was in acta überhaupt nicht definiert und im übrigen ein kampfbegriff aus dem 19. jhd. ist) / urheberrecht blahblah soll der weiterleitung von informationen mittels lizensierung ein RIEGEL VORGESCHOBEN WERDEN…um NICHTS anderes geht es!…der ganze pillefick von schutz ist reines theater, vernebelung…da acta total schwammig ist und auf jede art von informationen ideen oder gar begriffen angewendet werden könnte würden sogar auch die ach so schützenswerten künstler etc. darunter leiden da acta dann auch für sie gilt (mal abgesehen davon dass unter vertrag genommene künstler sowieso nur mit nem appel & ei entlohnt werden und den wirklichen reibach sich ganz andere leute einstreichen)…lasst euch nicht von der ganzen debatte um schutz vernebeln…acta ist ein trojanisches pferd, ein wolf im schafspelz…dialektik rulez
@ Alex: Sicher ist es richtig, dass es Urheberrecht gibt und auf jeden Fall kommerziellen Anbietern auf die Finger geschaut wird ob sie richtig lizensieren. Den Begriff “Raubkopierer” gibt es im Strafrecht übrigens nicht und der Bergriff “Piraterie” war bis vor etwa 10 Jahren ausschliesslich eine Beschreibung für das Kapern von Schiffen, File-Sharing etc. so zu nennen ist ein grobe Verharmlosung von schweren Verbrechen.
Zur Linzensierung: Auch Open-Source unterliegt dem Urheberrecht und kommerzielle Verwerter ignorieren dies meist und informieren die Käufer ihrer Produkte die mit solcher SW ausgeliefert werden nicht über ihre Rechte bzw Pflichten gewschweige denn, sie legen den Quellcode mit bei. Keiner Fritzbox die mit Linux läuft liegt z.B. eine CD mit den Quellcodes bei was bei OS eigentlich sein muss, geschweige denn bei Handys und Navis die mit OS laufen!
Das Problem bei der Schwarzkopie ist ganz eifch, dass Sie so einfach geht und man dem Besitzer von dem man kopiert nichts klaut, wenn ich ein Fahhrad klaue so hat es der Besitzer nicht mehr, wenn ich vom Freund etwas kopiere so hat der seine Kopie noch.
Es wurden zu Analogzeiten in unseren soziualistlischen D. ja auch die private Schwarzkopie mit gereinen Gema-Abgaben auf Leermedien legalisiert.
Ist ja zum Teil heute auch so, ich darf z.B. mit einen Internet-Radio-Recorder soviel Radios gleichzeitig “absaugen” wie meine Leitung hergibt, ein normaler Download der selben Stücke ist aber verboten. Irgendwas muss ich die Gesellschaft schon ausdenken, wenn Sie nicht horrende Strafen für so etwas bei Privatkopieren verlangt!
Nachtrag @denjenigen der den Kommentar verstanden hat:
Es geht mir weder um Piraten, noch um Anonymous, noch um die Grünen, die Linken, diese Occupies und wer sonst noch alles so dabei war…
Mir geht es lediglich um diesen Zusammenhang:
Verabschiedung von ACTA -> mehr Überwachung
keine Verabschiedung von ACTA -> (vorerst) nicht mehr Überwachung
“Verdammt was gibts denn da nicht zu blicken? Die ganze Debatte ist Fake und führt zu mehr Überwachung weil die Positionen beide wackelig sind.”
Wieso ist diese Debatte denn Fake? Wenn am Samstag mehrere 100.000 Menschen -allein in Deutschland- auf der Straße waren, um gegen ACTA zu demonstrieren, hat das meiner Ansicht nach wenig mit Fake zu tun.
Und was ist daran wackelig, dass man uns über vermeintlich lobenswerte Ziele wieder mehr Überwachung und mehr Kontrollmechanismen aufdrängen will?
Linearer Zusammenhang:
Verabschiedung von ACTA -> mehr Überwachung
keine Verabschiedung von ACTA -> (vorerst) nicht mehr Überwachung
Natürlich, ich bin auch dafür, das geistige Arbeit(jeglicher Art) ebenso entlohnt wird wie körperliche Arbeit, nicht aber auf Kosten meiner Freiheit.
Also anstatt immer alles und jeden gleich schwarz anzumalen vielleicht auch mal darüber freuen, dass mittlerweile wirklich immer mehr Schlafschafe aus ihrem Dornrösschenschlaf aufwachen…
)
(Das man nicht immer sofort alle Zusammenhänge richtig erfassen kann sollte klar sein, oder bist du als “perfekter Freigeist” auf diese Welt gekommen, Freigeist
Ist das euer Ernst? Seit ihr zu dumm um diesen Kommentar zu verstehen? Ich nehm mir erstmal das Recht, den Autor zu duzen
. Alex befürwortet in keiner Zeile ACTA, er weist ledigilich auf die schwachsinnige Argumente und Forderungen der meisten ACTA-Gegner hin. Kostspielige Produkte, egal ob Filme oder Autos müssen geschützt werden. Punkt!. Anonymous und Piraten wollen aber sich umsonst durch die Welt fressen. Den Vergleich zur Kuba-Krise scheint ihr auch nicht verstanden zu haben.
Wenn ACTA Raketen auf Kuba gleichkommt, heißt das ACTA ist eine Gefahr für uns. Unsere Sprecher (in unserem Falle Piraten und Anyonymous) drohen mit Protesten & Vergeltung, was ja nicht falsch ist. War ja durchaus sinnvoll von Kennedy & Co sich bedroht zu fühlen und etw. zu unternehmen. Jedoch will Alex darauf hinaus, dass die Piraten/Anonymous selbst Schuld haben daran, dass ACTA entsteht, wenn sie vor ACTA, deren Initiatoren bedrohen. So wie es die USA mit Raketen-Stationierungen in der Türkei gemacht hat, weit vor den Rakten auf Kuba.
Kurz gesagt, beide Seiten sind bescheuert.
Agenturmeldungen wie von AFP muss man für Geld lizensieren, Wikipedia verlangt nur die Quellenangabe. Beide haben verschiedene Bedingungen die sie für die Nutzung verlangen, wir erfüllen diese Bedingungen. Beim Raubkopieren nimmt man sich was man will und ignoriert dabei rechtswidrig die expliziten Bedingungen unter denen der Urheber das Werk engeboten hat.
Ich sehe zwar nicht die Wichtigkeit davon, weil es wohl kaum etwas bewirken wird, aber das hier ist jedenfalls eine unterstützenswerte Forderung:
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_createdComment=1&cms_idIdea=2794&cms_resourceId=491258&cms_ideaId=2794
@ Jimbo: Dass Commodore und Atari deshalb pleite gegangen sind ist mir völlig neu.
Für den C64 gab es damals gar nicht mit bekannte SW von Commodore, wohl aber von Atari. Commodore war eine Hardware-Firma und profitierte von den “Raubkopien”, genau wie heute High-End Grafikkatren für 500 Euro meist von Raubkopierern gekauft werden, da wird dann eben das für Spiele gesparte Geld investiert.
Atari hatte gerde im semiproffessionellen Bereich Erfolg. Beide Firmen sind ein Opfer des Erfolges des PC, früher waren PCs für mehrere 1000 DM einfach vielen zu teuer, als die dann erschwinglich wurden gab es keinen Grund mehr unkompatible Commodores und Ataris zu kaufen.
@Tautropfen
Für AFP und andere Agenturquellen zahlt man.
@matse
Verdammt was gibts denn da nicht zu blicken? Die ganze Debatte ist Fake und führt zu mehr Überwachung weil die Positionen beide wackelig sind.
@Tautropfen/Blume/Dewdrop
Du hast echt zuviel Zeit was.Seit über 1 Jahr aggitierst du hier schon mit deinem Müll.Ruf doch mal bei Alex in der Sendung an und kläre die dumme Infokinder Gemeinde auf.Das kannst du doch bestimmt super mit deiner Antifa Jugendcamp Lagerfeuer Logik.
Ja aber was ist den aus Commodore & Atari geworden? Richtig, Sie sind Pleite gegangen, haben einen haufen investiert und sind auf ihrer Software Sitzen geblieben, daß wiederum untermauert ja wieder die argumentation der Pro-ACTA.
Eine Idee, es sollte eine Liberalere Realitätsbezogenere Lösung her anstatt alle in einen Topf zu werfen. Zb. alte Titel die seit Jahr(zehnten) nichtmehr aufeglegt werden sollten straffrei geshared werden dürfen, aktuelle produktionen die ihre Investitionen erst noch einspielen müssen wiederum geschützt.
“Textquellen: AFP, Wikipedia
Und was ist dann jemand, der diese Gratis-Quellen nutzt?”
WTF? Aber warum sagst du uns das nicht selbst?
Was soll den dieser Kommentar? Fakt ist: Derartige Urheberrechte lassen sich NUR mit Orwellstaat oder drakonischen Strafen durchsetzten. Ohne Orwellstaat geht das nur mit extremem Strafen wie in den USA, da die Warscheinlichkeit erwischt zu werden extrem gering ist.
Ich bin etwas älter als Alex, ich habe mit 15 Jahren annon 1984 einen C-64 bekommen.
Wenn die Industrie doch noch so meckert, es ist heute viel besser für Sie. Damals gab es eine konservative Schätzung, dass auf ein legal vekauftes C-64 Spiel 300 “Raubkopien” kamen, wir waren damals alle Kriminelle und uns bewusst, dass ein erwischt werden eine Hausdurchsuchung und 10.000 DM Strafe für unsere Eltern gebracht hätte. Trotzdem kannte ich auf meine ganzen Schuloe niemanden, der sich je legal ein Spiel gekauft hat die meisten hatten so 300 Spiele. Bei Preisen zwischen 30 und 120 DM für so ein Spiel hatten die meisten Spiele im Wert von über 10.000 DM, hier fängt der hinkende Vergleich schon an, kaum eine hätte die 10.000 DM gehabt um sich diese Spiele zu kaufen, im Gegenteil, die meisten entschieden sich gerade deshalb für einen C64 weil diesen ganz viele andere auch hatten.
Wegen “Lady Gaga” usw.: Warum darf man im Radio das aufnehmen legal (in kapitalistischeren Ländern wie UK USA, Australien ist das auch verboten) aber nicht illegal downloaden? Dagegen geht ja ACTA, die Provider sollen den Traffic überwachen, TB-Nutzer die uploaden werden schon seit Jahren stark verfolgt.
Ich kannte Leute die in TBs etwas anders “geklaut” haben, gerade weil es die meiste alten Titel aus den 1980ern nicht mehr in Plattenläden gab.
Gut, dann ist meinetwegen meine Generation sozialistisch un kriminell aufgewachsen, fakt ist ich habe eine Kriminelle-Karriere hinter mir (mit 15 16 und 17) und dürfte deshalb nicht in den USA einreisen.
Textquellen: AFP, Wikipedia
Könnte man diese nicht auch als “Informationssozialisten” bezeichnen? Und was ist dann jemand, der diese Gratis-Quellen nutzt?
Selten so einen dümmlichen pro-ACTA Kommentar gelesen.
[...] Infokrieg: Alexander Benesch liefert einen hinkenden Vergleich zwischen ACTA und Kubakrise. [...]
Und was genau ist die Essenz dieses Kommentars?
“ACTA ist gut und sollte verabschiedet werden?”
Ich raff es noch nicht so ganz…
Barley Legal, Weapons of Ass Destruction, ich sehe Infokrieg recherchiert gründlich.
Ansonsten völlige Zustimmung. Ich hab auch die Schnauze voll von Anomynous Videos von Spastis mit Masken die posaunen wie groß und gefährlich sie für das Esthablisment wären wobei diese Pisser nichtmal wissen wie man ein Gewehr läd. Geschweige denn vom Gemüße ziehen, Brot backen, oder Wasser finden. Eines Tages ist der Strom weg und dann was? Militär und Polizei werden noch Befehle ausführen und was wollt ihr dann hacken? Hm?
Diese Dämlacken machen sich auch nie nützlich. Meint ihr eine Behörde juckt es wenn man ihre Website hackt? Ihre scheiss Website? Die wird halt am nächsten Tag neu aufgesetzt.
Hier wird der Spiegelartikel angegriffen:
http://freizeichen.net/node/63
Ich kann nur dazu aufrufen, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen. Es ist 5 vor 12. Wenn Rotgrün an die Macht kommt, dann werden Eurobonds abgesegnet und das deutsche Parlament entmachtet. Dann bricht die Finsternis an und Deutschland wird entgültig ausgesaugt. Die Grünen machen kein Geheimnis daraus alle Kompetenz nach Brüssel zu verlagern.
Ich hoffe auch, dass Herr Benesch bald eine Stellungnahme abgibt. Wenn sich an diesem Dialog Millionen beteiligen, dann kann er nur schwerlich übergangen werden. Wenn Millionen dort kommentieren und lesen, dann können die Medien ihre Lügen nur noch schwerlich aufrecht erhalten.
Weils so wichtig ist, hier gleich nochmal:
An Herrn Benesch und alle Infokrieger. Unsere Kanzlerin befragt das Volk. Ich hoffe sie schreiben einen Artikel darüber Herr Benesch und rufen ihre Leser zur Teilnahmen auf. Weshalb haben sie das noch nicht?
https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/vorschlag_einstieg_node.html?cms_gts=476850_Dokumente%253Dcomments#Inhalt
Endlich ist die Möglichkeit gegeben Einfluss auf die Politik zu nehmen. Topthemen: Islam und Waffenrecht. Jetzt ist die Stunde endlich gekommen Einfluss zu nehmen. Vielleicht hat Frau Merkel begriffen und sucht nun nach einem Weg das Meinungsdiktat der linken Presse zu brechen. Zu wünschen wäre es. Der Zeitpunkt ist gekommen nicht mehr nur zu jammern, sondern aktiv zu handeln. Merkel scheint den Bürgern endlich eine Plattform für eine offene und freiheitliche Diskussion zu bieten.
Der Spiegel hierzu: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,813812,00.html
Hiermit zeigt der Spiegel ganz klar seine antidemokratische, linksdiktatorische Gesinnung. Die Lügenbarone beginnen zu schwitzen. Ihnen geht der Arsch auf Grundeis…
Ich kann nur alle Infokrieger aufrufen sich rege zu beteiligen und sich zu mobilisieren. Ich glaube unsere Politiker haben Angst vor Medien. Noch nie gab es eine solche Gelegenheit das Lügendiktat der Medien anzugehen.
Ich würde mir eine Stellungnahmen von ihnen wünschen Herr Benesch. Machen sie doch auch einen Vorschlag und rufen ihre Hörer auf für diesen zu voten. Denn die SystemMedien werden sicherlich versuchen das zu torpedieren.