Weiter Streit um Mitgliederentscheid zur Neuwahl der Linken-Spitze
Lafontaine: Parteivorsitzende werden von Parteitagen gewählt
BERLIN, 28. Dezember (AFP) – Die Linke streitet weiter über die im Frühsommer 2012 anstehende Neuwahl ihrer Führungsspitze. Der von mehreren Landesverbänden geforderte Mitgliederendscheid stößt auf juristische Hindernisse, wie die “Süddeutsche Zeitung” am Mittwoch unter Berufung auf ein Gutachten des Bundestagsabgeordneten und früheren Bundesrichters Wolfgang Neskovic (Linke) berichtete. Demnach verstößt eine Urwahl oder auch nur die konsultative Befragung der Mitglieder sowohl gegen das Parteiengesetz als auch gegen die Satzung der Linken.
Die Wahl der Vorsitzenden liege nach dem Parteiengesetz in alleiniger Entscheidungskompetenz des Parteitags. Auch eine vorherige Befragung der Mitglieder, an die der Parteitag zumindest formell nicht gebunden wäre, hält Neskovic demnach für nicht zulässig. “Denn der nur konsultative Charakter einer Befragung der Mitglieder ist ein politisches Trugbild”, argumentierte er dem Bericht zufolge in dem Gutachten. “Wenn die Basis der Parteimitglieder sich entscheidet, hat dies eine faktische Bindungswirkung.”
In der Parteisatzung ist laut Neskovic geregelt, dass Mitgliederentscheide “zu allen politischen Fragen” stattfinden können, wenn eine ausreichende Zahl von Gliederungen oder Mitgliedern der Partei dies wünschten. Damit seien aber “nach bestehendem politischen, völkerrechtlichen und verfassungsrechtlichen Sprachgebrauch” Sachthemen, nicht aber Personalfragen gemeint, betonte er.
Diese Sichtweise vertritt auch Ex-Parteichef Oskar Lafontaine. Er wandte sich in der “Sächsischen Zeitung” vom Mittwoch erneut gegen einen Mitgliederentscheid zur Wahl der Parteispitze. “Das Parteiengesetz schreibt zwingend vor, das Parteivorsitzende von Parteitagen gewählt werden”, sagte er. Lafontaine rief zugleich dazu auf, die beiden derzeitigen Vorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst zu unterstützen. “Auch aus Respekt vor ihnen verbietet sich nach meiner Überzeugung während ihrer Amtszeit eine Befragung”, sagte er.
Nach bisheriger Planung soll die neue Linken-Führung auf einem Parteitag Anfang Juni 2012 neu gewählt werden. Von den derzeitigen Vorsitzenden hat bislang nur Lötzsch ihre erneute Kandidatur angekündigt, Ernst hat sich öffentlich noch nicht festgelegt. Vor einigen Wochen hatte Fraktionsvize Dietmar Bartsch, der einen Mitgliederentscheid unterstützt, seinen Anspruch auf die Parteiführung angemeldet. Bartsch wird dem Reformflügel der Linken zugerechnet, sein Verhältnis zum linken Parteiflügel um Lafontaine und Parteivize Sahra Wagenknecht gilt als äußerst gespannt.
cha/eha












“Auch aus Respekt vor ihnen verbietet sich nach meiner Überzeugung während ihrer Amtszeit eine Befragung” HAHAHA
Achso, nur weil jemand ein Amt besetzt, das von anderen Menschen im Machtapparat als wichtig angesehen wird, darf das Volk (die Parteimitglieder) seine Richtigkeit nicht hinterfragen?!
Sowas kann nur von jemanden kommen, der um sein Amt bangen muss und Angst davor hat, das seine dummen Schäfchen nicht nach seiner Pfeife tanzen wollen.
Biggi, es ist sogar schlimmer als du denkst…
Ingo: http://pics.kuvaton.com/kuvei/baby.gif
Jawoll Birgit, danke ich musste mal wieder ganz doll lolen!
Ein Hoch auf deine Menschenkenntnis *g*
Nein ernsthaft, ich meinte ja nur, das dich keiner zwingt Alex´ Sendung zu gucken.
Ausserdem ist es ja kein Muss, Alex´ Stimme zu hören UND ihn zu sehen, das hat doch mit Klassen nichts zu tun!
Und wenn wir schon bei wüsten Behauptungen sind: Du hast dir doch Kinder angeschafft, niemand hat dich dazu gezwungen. Ausserdem ist kaum jemand so dümmlich und denkt das Kinder kein Geld kosten, also Entschuldigung wenn dich hier nicht jeder “bemitleidet” *g*
Wie sagte Alex in etwa: “Die Leute sind so demoralisiert und verlangen, das man ihnen alles schenkt”
Hat er ungefähr so gesagt!
Jemanden als geizig zu bezeichnen, nur weil er oder sie im täglichen Überlebenkampf einfach nur haushalten muß, empfinde ich schon ziemlich dreist und unverschämt zugleich!
Wahrscheinlich kommt der Satz von einem gerade Anfang Zwanziger, der die Füße noch bei Mama unter den Tisch streckt und weder Miete, Essen, Trinken, Strom, Heizenergie, noch Mobilitätskosten selbst beisteuern muß, geschweigedenn noch Kinder mitversorgen muß!
Also einfach mal Schweigen, wenn einige Leute im Überfluss leben, obwohl Sie noch nicht mal im geringsten was dafür können!
Birgit, ist das eigentlich dein ernst, was du hier “schreibst”?
Hör doch einfach die MP3, wenn du schon so geizig bist!
Das macht so keinen Spaß mehr. Es hakt nur noch der “kostenlos-stream”.
Dann brauch ich auch gar keinen! Als 3.Klasse-Mensch behandelt werden will ich nun auch nicht.
Adieu! WinkeWinke!