Bericht: Bei Neonazi-Ermittlungen neue Spuren in Sachsen

Behörden nehmen angeblich “Weiße Bruderschaft” ins Visier
BERLIN, 15. Dezember (AFP) – Bei ihren Ermittlungen zum Umfeld der mutmaßlichen Terrorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) gehen die Behörden einem Zeitungsbericht zufolge neuen Spuren in die militante Neonazi-Szene Sachsens nach. Ins Visier gerückt sei die rassistische Gruppe “Weiße Bruderschaft Erzgebirge” (WBE), berichtete die “Berliner Zeitung” am Donnerstag. Zur WBE sollen demnach die als mutmaßliche NSU-Helfer inhaftierten Andre E. und Matthias D. enge Beziehungen unterhalten haben.
Die Ende der 90er Jahre gegründete “Weiße Bruderschaft Erzgebirge” verstand sich dem Bericht zufolge als Teil des internationalen rechtsterroristischen Netzwerks “Blood & Honour”. Die WBE soll demnach enge Verbindungen zur Thüringer “Blood & Honour”-Szene unterhalten haben, in der bis zu ihrem Abtauchen Anfang 1998 auch die vor sechs Wochen ums Leben gekommenen mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aktiv gewesen sein sollen.
Andre E. und Matthias D. zählen zu den insgesamt vier Verdächtigen, die seit Mitte November als Helfer der mutmaßlichen NSU-Gründer Böhnhardt, Mundlos und Beate Zschäpe festgenommen wurden. Mundlos und Böhnhardt nahmen sich nach derzeitigem Ermittlungsstand Anfang November das Leben, Zschäpe stellte sich der Polizei. Der Terrorgruppe werden neun Morde an Migranten, ein Mord an einer Polizistin 2007 sowie zwei Sprengstoffanschläge in Köln 2001 und 2004 zur Last gelegt.
rh/cha











Fande das bei der Sauerlandgruppe schon etwas dubios. Da hörte man auch immer nur was sie angeblich sagten, aber bekam vom Prozess nichts mit.
Bei Breivik wurde es in den Medien so dargestellt, als wenn er gut wegkommt, nicht vor Gericht muss, sondern nur
für verrückt erklärt wird. Dabei bedeutet das lebenslängliches Wegsperren ohne Prozess. Eine Haftstrafe hingegen wäre begrenzt gewesen. Natürlich teilen uns die Medien auf der emotionalen Schiene mit, dass so einer keine Bühne für seine kranken Gedanken bekommen darf. Aber man sollte eines nicht aus den Augen verlieren. Jemand wird vorgeworfen ca 70 oder 80? Menschen ermordet zu haben und er wird ohne jemals zu den Anschuldigungen Stellung beziehen zu dürfen für immer weggesperrt. Galten in einem “Rechtstaat” nicht einmal andere Grundsätze? Grundsätzlich könnte man auf diese Weise jeden präsentieren, ihn wegsperren und unter Medikamente setzen. Man frägt sich weshalb sich niemand gegen die Beerdigung des Scheinrechtsstaats empört.
Die sehen alle ziemlich zugeraucht aus.
Jetzt werden ein paar Leute mit Vorstrafen für die Show in U-Haft gesteckt. Wie lauten eigentlich die Anklagen gegen all diese Leute? Bekanntschaft zum Nazitrio, deutsch und rechts gesinnt? In Deutschland werden wirklich auf immer dubiosere Weise Leute weggesperrt… Und von den Verfahren bekommt man ohnehin nichts mit, außer mal nem netten Zuschnitt in den Massenmedien. Das Nazitrio war doch bis auf den misslungenen Rohrbombenbau vor 13 Jahren auch unbekannt.