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Konzernmedien benutzen Teenie-Idol, um Kontrollgesetz voranzubringen

Kurt Nimmo
Infowars
May 19, 2009


[Übersetzung von W.Scheuble]

Die Konzernmedien haben das Image vom Nachwuchsstar Miley Cyrus, die die Hauptfigur Hannah Montana in einem Disney-Film und einer Fernsehserie spielt, zugunsten eines verfassungswidrigen Gesetzesentwurfs instrumentalisiert, der nun auf dem Weg zur
Verabschiedung durch den Kongress ist. Reuters berichtet, Cyrus habe auf ihrem Twitter-Account kürzlich eine wütende Antwort auf Kritik über ihr Gewicht veröffentlicht.

„Die Bemerkungen, die ihr hasserfüllten Leute von euch gebt, sind Kampfworte, die Leute psychisch schädigen und sie dazu bringen, sich oder anderen Schaden zuzufügen,“

schrieb sie.


„Kinder verletzen sich selbst. Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen."

Der erste Verfassungszusatz sollte auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im Falle einer Verabschiedung würde der "Megan Meier Cyberbullying Prevention Act (HR 1966)" Äußerungen ächten, die "nötigen, einschüchtern, belästigen, oder emotionale Qualen bei einer Person verursachen." Laut Gesetzestext können Personen, die andere mit Hilfe von elektronischen Medien "schikanieren", mit Geldstrafen, 2 Jahren Gefängnis oder beidem bestraft werden. Kritiker nennen das Gesetz Zensur-Gesetz-2009. Jura-Professor Eugene Volokh von der UCLA schrieb auf seinem Blog, dasss diverse Alltagssituationen wegen des Gesetzes zu Verbrechen werden könnten.

"Ich könnte einen Politiker zu einem bestimmten Abstimmungsverhalten nötigen, indem ich auf meinem Blog wiederholt schreibe, was für ein Heuchler/Brecher von
Wahlversprechen/Tölpel er wäre, falls er anders abstimmt. Ich versende im inter-bundesstaatlichen Handelswesen eine Kommunikation unter Verwendung elektronischer Mittel mit der Absicht, zu nötigen um 'ernstes, wiederholtes und feindseliges Verhalten zu unterstützen' - es sei denn meine Statements werden nicht als ernsthaft angesehen, wobei "ernsthaft" ein sehr schwammiger Rechtsbegriff ist."


Volokh’s Beispiel ist exemplarisch. Falls der Entwurf zum Gesetz wird, wird es unzweifelhaft von der Regierung und von politischen Gruppen genutzt werden, um gegen Kritiker und Oppositionelle vorzugehen. Der Megan Meier Cyberbullying Prevention Act dient weniger dazu, die seelischen Verletzungen von Teenagern und anderen Empfindlichen zu lindern, als vielmehr dazu, die Redefreiheit bestimter Individuen und Gruppen einzuschränken.
Die "Anti-Defamation League" ist u.a. ein vehementer Unterstützer des Entwurfs.

"Recherchen der Anti-Defamation League ergaben, dass ungefähr die Hälfte aller US-amerikanischen Teenager von Cyber-Mobbing betroffen sind, entweder durch E-mails, Chats, Telefongespräche oder Webseiten, wobei die Anonymität elektronischer Medien die Mobber stärkt,"

berichtet Reuters.
Die ADL ist eine Interessengruppe, die die Redefreiheit derer abschaffen will, denen vorgeworfen wird Juden zu diffamieren oder sich sonstwie rassistisch zu verhalten (was übrigens vom ersten Verfassungszusatz eigentlich geschützt ist). Sie ist nicht daran interessiert, die Gefühle von Teenagern zu schützen, die als zu fett beschimpft werden. Die ADL verfolgt auch "Extremisten" und war instrumental bei der Erstellung jenes Heimatschutzdokuments, welches Verteidiger des zweiten Verfassungszusatzes, Abtreibungsgegner sowie Veteranen als "Rechtsextremisten" charakterisiert, die eine Bedrohung für das Land wären. Im März dieses Jahres beschrieb die ADL Joe Banister, Tommy Cryer, Pat Shannan, Dave Von Kleist, Jack McLamb, Greg Dixon, Ted Gunderson und Michael Badnarik als Hassredner. Im April versuchte die Gruppe eine Verbindung zwischen dem Talk-Show Moderator Alex Jones und dem Polizistenmörder Richard Poplawski herbeizukonstruieren.

"Einer der Lieblingsorte für solche Verschwörungstheorien war die Website des rechten Verschwörungsmoderators Alex Jones. Poplawski besuchte die Seite Infowars regelmäßig, verlinkte sie und postete manchmal auf ihr,"

schrieb die ADL auf ihrer Webseite.
Der Megan Meier Cyberbullying Prevention Act würde der ADL und anderen Gruppen erlauben, den ersten Verfassungszusatz für diejenigen aufzuheben,
von denen sie meinen, sie würden "Hetzrede" verbreiten, i.e. Informationen die von favorisierten Gruppen als politisch inkorrekt angesehen werden. Es würde der Regierung erlauben, "Hass-" Radiosender (liberale, konservative und patriotische Radiosender) zu schließen. Es würde theoretisch Talk-Show-Moderatoren kriminalisieren, die sich für die Verhaftung von Regierungsmitgliedern wegen Landesverrats aussprechen,
wie z.B Alex Jones, Micheal Savage, und andere. Außerdem würde das Gesetz dem Internet, wo die Demokratisierung der Meinungsäußerung zum Ärger der Regierung und diverser Gruppen weitestgehend akzeptiert ist, einen staatlichen Dämpfer verpassen.

"Kurz gesagt, das Gestz wird als Werkzeug für den Richter und die Jury verwendet werden um zu bestimmen, ob es signifikante Beweise dafür gibt, dass jemand eine andere Person im Cyberspace gemobbt hat,"

schrieb Linda Sanchez, Unterstützerin des Vorschlags


"Das heißt: Gab es die bestimmte Absicht, wurde ein elektronisches Medium benutzt und war die Kommunikation erstzunehmend, wiederholt und feindselig?"

Freie Meinungsäußerung --- besonders politische Meinungsäußerung --- ist oft ernstzunehmend, wiederholt und feindselig. Im Falle einer Verabschiedung wird der Megan Meier Cyberbullying Prevention Act leidenschaftliche und vehemente Meinungsäußerung zum Verbrechen machen, strafbar mit bis zu 2 Jahren Gefängnis. Im Sinne der Gründungsväter ist politische Meinungsäußerung die einzige Meinungsäußerung, die die Regierung ausdrücklich erlauben muss, weil Redefreiheit ein Naturrecht ist. Zehn der 14 früheren Bundesstaatsverfassungen oder Grundrechtserklärungen sowie die Grundrechtecharta der US-Verfassung erkannten Presse- und Meinungsfreiheit als Grundrecht an. Linda Sanchez und andere Unterstützer des Gesetzes wollen dieses natürliche und gottgegebene Recht auslöschen.
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