Regionale Chefs der Federal Reserve: Elite-Insider haben "Authorität an sich gerissen"Regionale
Bankpräsidenten der Federal Reserve beschreiben die "Kriegsvollmachten" des Vorstands der Gouverneure in Washington
Steve Watson Infowars.net Tuesday, Dec 9, 2008
Regionale
Bankpräsidenten der Federal Reserve haben die anhaltende Finanzpolitik
der Funktionäre in Washington als eine völlige Machtergreifung und eine
Beschwörung von Notstandsvollmachten beschrieben. Die Authorität der
District Chiefs über die Kosten der Kreditaufnahme wurde in den
vergangenen zwei Monaten marginalisiert während der Vorsitzende Ben S.
Bernanke und das Fed-Gouverneurs-Gremium in Washington ihre eigenen
Entscheidungen über Notstandsmaßnahmen trafen um die Wirtschaft mit
Cash zu überfluten, berichtet Bloomberg News. Mehrere ehemalige und
derzeitige regionale Bankpräsidenten haben zu verstehen gegeben, dass
sie mittlerweile wenig bis gar keinen Einfluss haben auf die Handlungen
der Federal Reserve und dass die Zentralbank im Prinzip komplett
entführt worden ist von ranghohen Insidern.
"Der Vorstand hat die Authorität an sich gerissen,"
sagte
William Poole, der ehemalige Präsident der Federal Reserve von St.
Louis und inzwischen ein Senior Fellow beim Cato Institute in
Washington.
"Dieser dramatische Richtungswechsel wurde nicht angekündigt oder überhaupt anerkannt."
James
Bullard, Pooles Nachfolger bei der St. Louis Fed, hat den Wandel
beschrieben als eine Bewegung hin zu einer "neuen Welt" und hat wenig
Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation.
"Was
auch immer unsere Kommunikationsprobleme im Moment sind, sie werden in
dieser neuen Welt größer sein in der wir sein werden,"
sagte Bullard.
"Wenn ich ein regionaler Fed-Bankpräsident bin, dann wurde meine Macht stark beschnitten,"
sagte
Ethan Harris, einer der Vorsitzenden der US-Wirtschaftsforschung bei
Barclays Capital Inc. in New York, der bei der New York Fed gearbeitet
hatte.
"Ich halte das für Kriegsvollmachten für den Vorstand der Gouverneure."
Die
Fed hat 12 regionale Präsidenten die ein Gegengewicht für den zentralen
Vorstand der Gouverneure liefern sollen; den regionalen Präsidenten
wurde jedoch kürzlich nicht einmal die Möglichkeit gegeben, über
Initiativen abzustimmen wie das neue 600 Milliarden-Dollar-Programm um
Schulden im Bereich der Häuserkredite und Sicherheiten aufzukaufen
sowie über 200 Milliarden Dollar Hilfen für Consumer Debt Securities.
Dieser Trend wird sich wahrscheinlich bei einem Treffen nächste Woche
fortsetzen wenn den regionalen Präsidenten aufgetragen werden könnte,
einer Ankündigung der Fed zuzustimmen laut der die Zinsraten nochmals
gesenkt werden sollen um eine verstärkte Kreditvergabe zu günstigeren
Raten zu erlauben. Der Vorsitzende der Federal Reserve Ben Bernanke
ließ vergangene Woche durchscheinen dass die Fed außerdem
wahrscheinlich Securities des Finanzministeriums oder Agency-Securities
in "substanziellen Quantitäten" kaufen wird. Seitdem das ursprüngliche
Gesetz über das Rettungspaket Anfang Oktober verabschiedet wurde, hat
sich die Fed verschiedenste Arten von neuen Regulierungbefugnissen angeeignet.
Wie wir in unserem Artikel vom 25 September berichtet hatten, stellte
das Gesetzespaket einen Blankoscheck für die Regierung und die Fed dar.
Alles darf unternommen werden solange es im Namen der
Stabilisierung der Finanzmärkte geschieht. Die Fed kann jede Firma oder
Industrie nationalisieren und Steuergelder verwenden für jedweden als
notwendig erachteten Zweck, ohne jegliche Überprüfung. Die Richtlinien
können auch von keinem Gericht geprüft werden und werden ohne
zeitliches Limit bestehen bleiben. Wir haben es also nicht nur mit der
anhaltenden Beschlagnahmung von Steuergeldern und Entwertung des
Dollars zu tun, sondern mit der Etablierung einer neuen gigantischen
Infrastruktur der Kontrolle für die private profitorientierte Federal
Reserve.
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