Der
wahre Grund weshalb Obama beschlossen hat, eine geplante
Veröffentlichung von Folterfotos doch nicht durchzuführen,
wird von den Massenmedien komplett ignoriert: Jene Fotos zeigen
Jugendliche, die vor den Augen ihrer Mütter von amerikanischen und
irakischen Soldaten vergewaltigt werden. Die
Obama- Administration wollte eine Reihe von Bildern, auf denen Folter
und Misshandlungen von Gefangenen in Afghanistan und Irak zu sehen
sind, ursprünglich Ende Mai veröffentlichen, um einer
gerichtlichen Anordnung Folge zu leisten, die auf einer von der ACLU im
Jahr 2004 eingereichten Klage im Rahmen des Freedom of Information Act
basierte. Nun hatte Obama aber diese Woche verkündet, dass er die Bilder doch nicht veröffentlichen würde, nachdem er
„es
sich nach Betrachten der Bilder anders überlegt hatte und einige
Generäle im Irak und Afghanistan ihm nahegelegt hatten, dass eine
Veröffentlichung zu einer erhöhten Gefährdung der dort
stationierten US-Truppen führen würde“,
wie die Washington Post berichtete. Als Antwort darauf sagte die ACLU, dass Obama
„sich
im Grunde mitschuldig an jenen Foltervergehen macht, die während
der Bush-Jahre so ungezügelt durchgeführt wurden, wenn er
sich weigert, bei der Aufklärung dieser mitzuhelfen.“
Die
Obama-Administration hat auch versucht, Geheimdienst- offiziere,
die an Folterverbrechen beteiligt waren, immer wieder vor Gerichtsverfahren zu schützen. Der
Hauptgrund, weshalb Obama die Fotos nicht veröffentlichen will ist
der, dass einige der Bilder, wie auch Videoaufnahmen,
Gefängniswärter zeigen, die irakische Kinder und Jugendliche
vor den Augen ihrer Mütter mit Gegenständen und auch direkt vergewaltigen. Diese
entsetzliche Tatsache wurde von den Establishment-Medien komplett
ausgeblendet, obwohl es in der Öffentlichkeit seit mittlerweile
etwa fünf Jahren bekannt ist, nachdem der Investigativjournalist
Seymour Hersh es auf einer ACLU-Konferenz im Juli 2004 zum ersten Mal enthüllt hatte.
“Über
einige der schlimmsten Dinge, die passiert sind, wusstet ihr noch
nichts. Es gibt Videos, auf denen Frauen zu sehen sind. Einige von euch
haben vielleicht darüber gelesen, dass sie Briefe an ihre
Ehemänner, die nicht im Gefängnis saßen, schickten.
Das hier ist in Abu Ghraib passiert… Die Frauen gaben
Nachrichten raus: ‚Bitte komm und töte mich, es ist etwas
passiert‘. Und was passierte war, dass diese Frauen zusammen mit
ihren Söhnen verhaftet worden waren, unter ihnen auch Kinder, wie
es aktenkundlich wurde. Die Jungen wurden vor laufenden Kameras
vergewaltigt. Und das Schlimmste auf diesen Videos, die unserer
Regierung vorliegen, ist die Tonspur, das schrille Geschrei der Jungen.
Es sind Schreie des Entsetzens. Das alles wird rauskommen“,
sagte Hersh. Hershs
Bericht, wonach Minderjährige von Gefängniswärtern
vergewaltigt wurden, während andere diese Vorgänge auf Video
filmten, wird unter anderem von einem der Öffentlichkeit
zugespielten Abu-Ghraib-Memorandum gestützt, über das der London Guardian 2004 berichtete.
Darin erzählt der Häftling Kasim Hilas von „einer
Vergewaltigung eines irakischen Jungen durch einen Mann in
Uniform.“ Diese Zeugenaussage ist auch Bestandteil des offiziellen Taguba-Reports des US-Militärs zu den Vorgängen in Abu Ghraib.
„Ich
sah wie [Name geschwärzt] einen Jungen fickte, der vielleicht
15-18 Jahre alt war. Der Junge hatte ziemliche Schmerzen und sie hatten
alle Türen mit Bettlaken abgedeckt. Als ich die Schreie hörte,
kletterte ich über die Tür weil der obere Bereich nicht
abgedeckt war und ich sah wie [Name geschwärzt], der eine
Militäruniform trug, seinen Schwanz in den Arsch des Jugendlichen
schob. Ich konnte das Gesicht des Jungen nicht erkennen weil er mit dem
Gesicht zur Wand stand. Ein weiblicher Soldat machte dabei Fotos,“
wie Kasim Hilas berichtete. Ein anderer Insasse, Thaar Dawod, erzählte ebenso von mißhandelten Jugendlichen:
“Sie
brachten zwei nackte Jungs und man fesselte sie so aneinander, dass sie
sich direkt gegenüberstanden. Grainer [Corporal Charles Graner,
einer der Militärpolizisten, die sich vor Gericht verantworten
müssen] schlug sie und eine Gruppe von Wächtern schaute zu
und machte Fotos, von unten und von oben, und da standen auch drei
weibliche Soldaten, die sich über die Gefangenen lustig
machten.“
Ein Artikel des London Telegraph aus
dem Jahr 2004 berichtet auch von Fotos, die “einen US-Soldaten
zeigen, der einen irakischen Häftling fast zu Tode prügelt
und der Sex mit einer weiblichen Kriegsgefangenen hat”, sowie von
einem Video, dass offenbar von US-Militärpersonal gemacht wurde
und auf dem zu sehen sei, wie “irakische Wächter
minderjährige Jungen vergewaltigen.“ Der
ehemalige Gouverneur Jesse Ventura bot eine Lösung für Obamas
Weigerung bezüglich der Veröffentlichung der Fotos an. In der
Alex Jones Show sagte Ventura:
„Wie
wäre es, wenn ich im Auftrag der amerikanischen Steuerzahler und
Bürger der USA vorangehe und, uns alle repräsentierend, dann
dorthin gehe wo die Fotos liegen, dort reingehe und sie mir anschaue
und dann der Öffentlichkeit berichte, warum wir sie nicht zu sehen
bekommen sollen, denn ich kann verstehen, dass sie den Feind
aufstacheln könnten aber ich bin nicht der Feind und ich denke,
dass ich absolut berechtigt bin, diese Fotos unter Verschluss zu sehen.
Ich denke, sie haben nicht das Recht, mich davon abzuhalten. Warum?
Weil ich ihre Gehälter zahlte und ein Gouverneur war. Weil ich
Bürgermeister war. Weil ich ein ehemaliger Navy SEAL bin. Weil ich
einst berechtigt war, als ‚Top Secret‘ eingestufte
Dokumente einzusehen. Ich denke, ich bin voll und ganz dafür
qualifiziert, dort reinzugehen, diese Fotos zu sehen und danach der
Öffentlichkeit von ihnen zu berichten."
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