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Massenmedien ignorieren echte Debatte um Folterfotos: Gefängniswärter vergewaltigten Kinder

Ehemaliger US-Gouverneur Jesse Ventura: Lasst mich die Fotos im Namen des amerikanischen Volkes betrachten und über sie berichten

Paul Joseph Watson
Prisonplanet.com
21. Mai 2009



Der wahre Grund weshalb Obama beschlossen hat, eine geplante Veröffentlichung von Folterfotos doch nicht durchzuführen, wird von den Massenmedien komplett ignoriert: Jene Fotos zeigen Jugendliche, die vor den Augen ihrer Mütter von amerikanischen und irakischen Soldaten vergewaltigt werden. Die Obama- Administration wollte eine Reihe von Bildern, auf denen Folter und Misshandlungen von Gefangenen in Afghanistan und Irak zu sehen sind, ursprünglich Ende Mai veröffentlichen, um einer gerichtlichen Anordnung Folge zu leisten, die auf einer von der ACLU im Jahr 2004 eingereichten Klage im Rahmen des Freedom of Information Act basierte. Nun hatte Obama aber diese Woche verkündet, dass er die Bilder doch nicht veröffentlichen würde, nachdem er

„es sich nach Betrachten der Bilder anders überlegt hatte und einige Generäle im Irak und Afghanistan ihm nahegelegt hatten, dass eine Veröffentlichung zu einer erhöhten Gefährdung der dort stationierten US-Truppen führen würde“,

wie die Washington Post berichtete. Als Antwort darauf sagte die ACLU, dass Obama

„sich im Grunde mitschuldig an jenen Foltervergehen macht, die während der Bush-Jahre so ungezügelt durchgeführt wurden, wenn er sich weigert, bei der Aufklärung dieser mitzuhelfen.“

Die Obama-Administration hat auch versucht,  Geheimdienst- offiziere, die an Folterverbrechen beteiligt waren, immer wieder vor Gerichtsverfahren zu schützen. Der Hauptgrund, weshalb Obama die Fotos nicht veröffentlichen will ist der, dass einige der Bilder, wie auch Videoaufnahmen, Gefängniswärter zeigen, die irakische Kinder und Jugendliche vor den Augen ihrer Mütter mit Gegenständen und auch direkt vergewaltigen. Diese entsetzliche Tatsache wurde von den Establishment-Medien komplett ausgeblendet, obwohl es in der Öffentlichkeit seit mittlerweile etwa fünf Jahren bekannt ist, nachdem der Investigativjournalist Seymour Hersh es auf einer ACLU-Konferenz im Juli 2004 zum ersten Mal enthüllt hatte.

“Über einige der schlimmsten Dinge, die passiert sind, wusstet ihr noch nichts. Es gibt Videos, auf denen Frauen zu sehen sind. Einige von euch haben vielleicht darüber gelesen, dass sie Briefe an ihre Ehemänner, die nicht im Gefängnis saßen, schickten. Das hier ist in Abu Ghraib passiert… Die Frauen gaben Nachrichten raus: ‚Bitte komm und töte mich, es ist etwas passiert‘. Und was passierte war, dass diese Frauen zusammen mit ihren Söhnen verhaftet worden waren, unter ihnen auch Kinder, wie es aktenkundlich wurde. Die Jungen wurden vor laufenden Kameras vergewaltigt. Und das Schlimmste auf diesen Videos, die unserer Regierung vorliegen, ist die Tonspur, das schrille Geschrei der Jungen. Es sind Schreie des Entsetzens. Das alles wird rauskommen“,

sagte Hersh. Hershs Bericht, wonach Minderjährige von Gefängniswärtern vergewaltigt wurden, während andere diese Vorgänge auf Video filmten, wird unter anderem von einem der Öffentlichkeit zugespielten Abu-Ghraib-Memorandum gestützt, über das der London Guardian 2004 berichtete. Darin erzählt der Häftling Kasim Hilas von „einer Vergewaltigung eines irakischen Jungen durch einen Mann in Uniform.“ Diese Zeugenaussage ist auch Bestandteil des offiziellen Taguba-Reports des US-Militärs zu den Vorgängen in Abu Ghraib.

„Ich sah wie [Name geschwärzt] einen Jungen fickte, der vielleicht 15-18 Jahre alt war. Der Junge hatte ziemliche Schmerzen und sie hatten alle Türen mit Bettlaken abgedeckt. Als ich die Schreie hörte, kletterte ich über die Tür weil der obere Bereich nicht abgedeckt war und ich sah wie [Name geschwärzt], der eine Militäruniform trug, seinen Schwanz in den Arsch des Jugendlichen schob. Ich konnte das Gesicht des Jungen nicht erkennen weil er mit dem Gesicht zur Wand stand. Ein weiblicher Soldat machte dabei Fotos,“

wie Kasim Hilas berichtete. Ein anderer Insasse, Thaar Dawod, erzählte ebenso von mißhandelten Jugendlichen:
 
“Sie brachten zwei nackte Jungs und man fesselte sie so aneinander, dass sie sich direkt gegenüberstanden. Grainer [Corporal Charles Graner, einer der Militärpolizisten, die sich vor Gericht verantworten müssen] schlug sie und eine Gruppe von Wächtern schaute zu und machte Fotos, von unten und von oben, und da standen auch drei weibliche Soldaten, die sich über die Gefangenen lustig machten.“

Ein Artikel des London Telegraph aus dem Jahr 2004 berichtet auch von Fotos, die “einen US-Soldaten zeigen, der einen irakischen Häftling fast zu Tode prügelt und der Sex mit einer weiblichen Kriegsgefangenen hat”, sowie von einem Video, dass offenbar von US-Militärpersonal gemacht wurde und auf dem zu sehen sei, wie “irakische Wächter minderjährige Jungen vergewaltigen.“ Der ehemalige Gouverneur Jesse Ventura bot eine Lösung für Obamas Weigerung bezüglich der Veröffentlichung der Fotos an. In der Alex Jones Show sagte Ventura:

„Wie wäre es, wenn ich im Auftrag der amerikanischen Steuerzahler und Bürger der USA vorangehe und, uns alle repräsentierend, dann dorthin gehe wo die Fotos liegen, dort reingehe und sie mir anschaue und dann der Öffentlichkeit berichte, warum wir sie nicht zu sehen bekommen sollen, denn ich kann verstehen, dass sie den Feind aufstacheln könnten aber ich bin nicht der Feind und ich denke, dass ich absolut berechtigt bin, diese Fotos unter Verschluss zu sehen. Ich denke, sie haben nicht das Recht, mich davon abzuhalten. Warum? Weil ich ihre Gehälter zahlte und ein Gouverneur war. Weil ich Bürgermeister war. Weil ich ein ehemaliger Navy SEAL bin. Weil ich einst berechtigt war, als ‚Top Secret‘ eingestufte Dokumente einzusehen. Ich denke, ich bin voll und ganz dafür qualifiziert, dort reinzugehen, diese Fotos zu sehen und danach der Öffentlichkeit von ihnen zu berichten."
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