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Iran zerschlägt von den USA unterstützte Terrorgruppe

Meldung folgt der Forderung eines neokonservativen Generals an die Bush-Administration, Bombenanschläge im Iran zu unterstützen
 
Paul Joseph Watson
Prison Planet
Monday, May 19, 2008
       

Laut einem Bericht in der Tehran Times hat das iranische Nachrichtendienstministerium eine CIA-unterstützte Terrorgruppe aufgegriffen, welche Bombenanschläge auf Forschungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen sowie auf religiöse Zentren plante und darüberhinaus Attentate vorbereitete. Nur wenige Wochen zuvor forderte der General a.d. Thomas McInerney, dass die USA Terroranschläge im Iran verüben.

"Das Nachrichtendienstministerium veröffentlichte am Samstag Details über die Aufspürung und Zerschlagung eines Terrornetzwerks welches Verbindungen zu den vereinigten Staaten besitzt,"

berichtet die Zeitung.

"Die United States Central Intelligence Agency unterstützte die Terrorgruppe umfassend durch Waffen, Training der Mitglieder sowie durch die Finanzierung ihrer unmenschlichen Aktivitäten im Iran, verlautbarte das Nachrichtendienstministerium."

Für den Anschlag auf ein religiöses Zentrum in Shiras vergangenen Monat, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen und 190 verletzt wurden, machte man dieselbe Gruppe verantwortlich und laut dem Report "hatte sie außerdem Pläne, ähnliche Anschläge auf die internationale Buchausstellung in Teheran, auf das russische Konsulat in der Gilan-Provinz, auf Öl-Pipelines und auf andere Ziele zu verüben."
Natürlich wäre es naiv, einem Bericht aus den staatlich kontrollierten Medien Irans blind zu trauen. Nichtsdestotrotz hatten Neokonservative zuvor gefordert, dass die vereinigten Staaten Terroranschläge im Iran verüben; andere Berichte legen nahe dass dieses Programm bereits seit Jahren im Gange ist.
Am Freitag berichteten wir über die Aussagen des US-Generals a.d. Thomas McInerney während eines Auftritts beim Sender Fox News; er forderte dass die US-Regierung Bombenanschläge im Iran verübt und Gruppen wie MEK (Mujahedin-e Khalq) unterstützt, welche vom US-Außenministerium als eine Terrororganisation gelistet wird.

"Das ist was ich vorschlage. Nummer eins: Wir nehmen den Nationalrat für Widerstand gegen den Iran von den Terrorlisten auf die er von der Clinton-Administration gesetzt wurde, zusammen mit der Mujahedin-e Khalq beim Camp Ashraf im Irak,"

sagte McInerney.

"Dann würde ich eine Strategie der Retourkutsche beginnen die ich im Wall Street Journal vor einem Jahr niedergeschrieben hatte: Für jeden EFP der loszieht und Amerikaner tötet, ziehen zwei im Iran los. Keine unnötigen Fragen. Leute müssen nicht wissen wie es durchgeführt wurde. Es ist eine verdeckte Aktion. Sie werden zum unglücklichsten Land in der Welt,"

fügte er hinzu. Im vergangenen November forderte der Moderator der Sendung "Fox and Friends" Brian Kilmeade offen die Unterstützung durch die USA für Terrorakte wie Autobombenanschläge in Teheran. Colonel David Hunt, welcher über 29 Jahre an militärischer Erfahrung u.a. auf dem Gebiet der Sonderoperationen, der Terrorabwehr sowie der Geheimdienstoperationen vorweisen kann, stimmte Kilmeade zu. Auf Kilmeades Frage, ob Autos in Teheran in die Luft fliegen sollten, antwortete Colonel Hunt mit "Absolut".
Die US-Regierung finanziert bereits seit einiger Zeit MEK und die Gruppe wird in Verbindung gebracht mit zahlreichen Bombenanschlägen im Iran während den letzten Jahren.
Die Organisation hat darüberhinaus seit den 1970er Jahren US-Soldatem getötet. GlobalSecurity.org berichtet:

"In den frühen 1970er Jahren töteten Mitglieder der MEK auf Grund ihrer Verärgerung über die Unterstützung des Shahs durch die USA mehrere US-Soldaten und Zivilisten welche an Verteidigungsprojekten im Iran arbeiteten. Mitglieder der MEK unterstützten 1979 die Eroberung der US-Botschaft in Teheran, bei der 52 Amerikaner 444 Tage lang in Geiselhaft gehalten wurden."

Mitglieder der britischen SAS-Spezialeinheit wurden dabei ertappt, Aufständische im Irak auszubilden um Bombernanschläge zu verüben welche später dem Iran angelastet werden sollten.
Eine weitere im Iran aktive Terrorgruppe, welche die Bush-Administration bereits finanziert um einen Regimewechsel im Iran herbeizuführen, ist die Jundullah, eine sunnitische al-Kaida-Gruppe die vormals vom angeblichen Planer des 9/11-Anschlags, Khalid Sheikh Mohammed, angeführt wurde.

"Die CIA bietet Unterstützung, sie liefert Geld und Waffen an eine militante iranische Gruppe namens Jundullah, welche Überfälle im Iran von Basen in Pakistan aus verübt hat,"

berichtete der London Telegraph vergangenes Jahr. Der Gruppe werden eine Vielzahl an Bombenanschlägen im Iran angelastet, die Ahmadinedschads Regime destabilisieren sollen. Sie ist auch in Pakistan aktiv, dort wird sie verantwortlich gemacht für
Anschläge auf Polizeistationen sowie für Autobombenanschläge beim Pakistani-US-Kulturzentrum im Jahr 2004. Wie der mit Preisen ausgezeichnete Journalist Seymour Hersh 2004 berichtet hatte, arbeiten die amerikanischen und israelischen Geheimdienste daran, Chaos im Iran zu schüren in Vorbereitung auf eine militärische Attacke. Anfang 2005 berichtete der London Guardian:

"Amerikanische Spezialeinheiten sind im Iran aktiv um Ziele für US-Luftschläge auf vermeintliche Nuklearwaffeneinrichtungen aufzuspüren."

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