Genozid
an der Bevölkerung und tote Amerikaner sind der Preis für den
US-russischen Stellvertreterkrieg Medien porträtieren den
US/NATO-Stellvertreterstaat Georgien als Opfer trotz der
Kriegsverbrechen welche den Konflikt lostraten
Paul
Joseph Watson Prison Planet Monday, August 11, 2008
Die
Wahrheit über den Hauptverantwortlichen für das Blutvergießen in
Südossetien und den umgebenden Regionen wurde von den westlichen
Konzernmedien begraben. Georgische Truppen hatten grünes Licht von der
NATO sowie die Unterstützung von amerikanischen und ukrainischen
Söldnern erhalten und starteten zeitgleich mit der Eröffnung der
olympischen Spiele in Beijing einen brutalen Angriff gegen Zivilisten
und russische Friedenstruppen, um die Aufmerksamkeit der
Weltöffentlichkeit vor dem unvermeidlichen
Gegenschlag der
Russen kurzfristig abzulenken. Inzwischen porträtiert die globale
Medienmaschine Russland als den Bösewicht in diesem Schauspiel. Diese
Analyse ist nicht etwa das Nachplappern der Propaganda des
russischen Militärs, sondern sie reflektiert die simple Tatsache dass
Georgien für die erste Provokation verantwortlich gewesen war die den
Konflikt startete. Russlands gnadenloser Reaktion werden natürlich auch
unzählige unschuldige Menschen zum Opfer fallen. Das
anfängliche Bombardement der Provinzhauptstadt Tskhinvali durch
Georgien hatte zum Ziel, die maximale Anzahl ziviler Opfer
hervorzurufen. Es wurde auf Wohngegenden, Krankenhäuser und die
Universität abgeziehlt, was laut westlichen und russischen Quellen zum
Tod von mindestens 1500 Zivilisten führte.
"Nach dem Bombardement aus der
Luft und durch die Artillerie hatte die Provinzhauptstadt kein Wasser,
keine Nahrung, kein Strom und Gas. Verstörte Zivilisten krochen aus den
Kellern in die Straßen als die Kämpfe nachließen und suchten nach
Versorgungsgütern,"
berichtete
die Associated Press. Berichte über das anfängliche
Massaker durch die georgischen Truppen sowie über die Attacke gegen
russische Friedenstruppen sind inzwischen schwierig zu finden, weil sie
unter den endlosen Verurteilungen der russischen Reaktion begraben
sind. Der amerikanische Bürger und Bewohner Südossetiens Joe Mestas
beschrieb die Kriegsverbrechen der durch die USA unterstützten
georgischen Truppen an unschuldigen Zivilisten. Sehen sie das
Video:
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"Ich
dachte dass es eine gewisse Kontrolle über die Situation in Südossetien
gäbe und es eine friedliche Lösung für den Konflikt gäbe weil die USA
Georgien unterstützen. Aber was dort jetzt geschieht ist nicht nur
Krieg, sondern das sind Kriegsverbrechen. George Bush und [der
georgische Präsident] Mikhail Saakaschwili sollten
sich zu den Verbrechen äußern die begangen werden - der Mord an
unschuldigen Leuten; Frauen und Kinder werden von Panzern überrollt,
Granaten werden in die Keller geworfen wo Leute sich
verstecken,"
sagte
Mestas.
"Krieg ist wenn ein Militär
gegen ein anderes Militär kämpft. Aber die georgische Armee tötet
unschuldige Zivilisten. Das ist Genozid,"
fügte
er hinzu. Ein Paradebeispiel für die Voreingenommenheit der Medien und
die Abschirmung Georgiens ist die Tatsache, dass Nachrichtennetzwerke
wie die BBC weiterhin berichten dass 1500 Zivilisten in
Georgien getötet wurden und es so klingen lassen als
wären dies die Opfer des russichen Vormarsches. Aber diese Menschen
wurden nicht in Georgien getötet, sondern in Ossetien durch georgische
Truppen. Der Blog Chimes of Freedom führt weiter aus:
"Während die Ossetier über 1000
Tote angaben, berichtete die BBC dies nicht und berichtete auch nicht
über die Videoaufnahmen aus Ossetien,
welche die Zerstörung zeigten die durch das georgische Bombardement in
der abtrünnigen Republik hervorgerufen wurde. Alles was wir bekommen
sind einseitige Berichte über die Zerstörungen die durch die Russen
verursacht wurden."
"Die BBC stellt bei ihren
Berichten der georgischen Sichtweise einen Blankoscheck aus, während
rein gar nichts über die ossetische Seite zu hören ist. Die ständigen
Wiederholungen eines Statements von George Bush durch die BBC, welches
vor Tagen gemacht wurde, ohne dies mit Statemens von der russischen
Seite aufzuwiegen, zeigen die Absichten der BBC."
Andere
Mainstream-Nachrichten wiederholen entweder ganz einfach die von
Amerika und NATO unterstützte Darstellung von Georgien als armes
kleines isoliertes Land welches von dem großen bösen Russland
angegriffen wird, oder sie ignorieren die Ereignisse völlig und stürzen
sich stattdessen auf die außereheliche Affäre von John Edwards. In
Wharheit wird Georgien als ein Stellvertreterstaat benutzt mit dem die
USA und die NATO ihre geopolitischen Ziele verfolgen, zu Lasten der
ossetischen, georgischen und russischen Zivilisten gleichermaßen, die
sich in der Mitte der Kämpfe befinden. Professor Michel Chossudovsky
erklärt:
"Georgien ist ein Außenposten
der Streitkräfte der USA und NATO, unmittelbar an der Grenze der
russischen Föderation und in der Nähe des Kriegsschauplatzes im
mittleren Osten /Zentralasien. Südossetien liegt außerdem an einem
Kreuzungspunkt strategischer Öl- und Gaspipelinerouten."
"Georgien handelt nicht
militärisch ohne die Zustimmung Washingtons. Das georgische
Staatsoberhaupt ist ein Stellvertreter der USA und Georgien ist ein de
facto US-Schutzgebiet."
Die
Kosten des jüngsten Stellvertreterkrieges der USA und NATO liegen
bereits bei tausenden unschuldigen Zivilisten und mehreren
amerikanischen Söldnern, welche die georgischen Truppen unterstützen.
Laut dem Präsidenten von Südossetien, Eduard Kokoity, wurden die
Leichen von Männern afrikanischer Abstammung bei einer Schlacht in der
Nähe einer Schule gefunden. Der russische Abgesandte Dmitry
Medoyev deutete an, dass jene Männer amerikanische Söldner sind.
"Bei der gestrigen Attacke
wurden die vorstoßenden Panzer angeblich von Ukrainern gelenkt. Zwei
unidentifizierte Leichen die heute gefunden wurden, sollen
schwarzhäutig gewesen sein. Sie sind möglicherweise
Amerikaner aber wir können das noch nicht sicher bestätigen. Wir werden
die offiziellen Schlussforderungen veröffentlichen können nachdem wir
spezielle Tests durchgeführt haben,"
sagte
Medoyev. Vergangenen Monat führten die vereinigten Staaten,
Aserbaidschan, Armenien und die Ukraine "Immediate Response 2008"
durch, eine gemainsame Übung die "im Geiste des
NATO-Programms Partnerschaft für Frieden" sein soll laut den
Blackanthem Military News. Immediate Response 2008 fand an der
Militärbasis Vaziani in Georgien statt. In einem weiteren Bericht
sprach ein Frau, die im südossetischen Tskhinvali von Russia Today
interviewt wurde, über die Präsenz von georgischen Truppen mit
amerikanischen Abzeichen.
"Da drüben sind viele Leichen,
viele Leute wurden getötet, hauptsächlich Ossetier, aber auch Georgier.
Die hatten amerikanische Abzeichen auf ihren Unterarmen und sie waren in schwarzen Uniformen,"
sagte
sie. Schwarze Uniformen sind typisch für Söldner
von Blackwater und DynCorp (siehe Chris Hedges, America’s Holy
Warriors). Die Präsenz von DynCorp in Osteuropa ist gut belegt, besonders
im besetzten Bosnien wo der Konzern am Handel mit Prostituierten
verwickelt war. Während einer Pressekonferenz am Freitag sagte der
Vorsitzende des russischen Duma-Komitees für Sicherheitsangelegenheiten
Vladimir Vasilyev, dass Tbilisi ohne Hilfe der USA nicht in der Lage
gewesen wäre, Militäroperationen in Südossetien zu starten.
"Je weiter sich diese Situation
entwickelt, umso mehr wird die Welt verstehen dass Georgien niemals in
der Lage wäre all dies zu tun ohne Amerika."
"Sie haben im Grunde jene
Streitmacht vorbereitet, welche alles in Südossetien zerstört,
Zivilisten und Krankenhäuser angreift."
Es
ist durchaus denkbar dass die USA ebenfalls die Söldner vorbereitet
hatten. Michel Chossudovsky ergründete die Motivation hinter Georgiens
Provokation, welche den Konflikt ins Rollen gebracht hatte.
Die Militär- und
Geheimdienstplaner der USA und NATO untersuchen ständig verschiedene
"Szenarien" einer vorgeschlagenen Militäroperation; das heißt in diesem Fall
eine eingeschränkte
georgische Attacke die größtenteils gegen zivile Ziele gerichtet ist,
mit der Aussicht zivile Verluste hervorzurufen. Die Untersuchung von
Szenarien ist Routinesache. Durch die eingeschränkten
militärischen
Fähigkeiten war ein georgischer Sieg und eine Besetzung Tskhinvalis von
vorneherein unmöglich. Dies war den Militärplanern der USA und NATO
wohlbekannt. Ein humanitäres Desaster im Gegensatz zu einem
militärischen
Sieg war ein integraler Teil des Szenarios.
Das Ziel war, die Provinzhauptstadt zu zerstören und außerdem einen
hohen Verlust an Menschenleben hervorzurufen. Wenn es das Ziel gewesen
wäre, die georgische Kontrolle über die Provinzregierung
wiederherzustellen, dann wäre die Operation auf einer sehr
unterschiedliche Weise durchgeführt worden.
Spezialeinheiten hätten wichtige offentliche Gebäude besetzt,
Kommunikationsnetzwerke und Provinzeinrichtungen; es hätte
kein breites Bombardement von Wohngegenden, Krankenhäusern
und der Universität Tskhinvalis stattgefunden. Die russische Antwort
war völlig vorhersehbar. Georgien wurde von der NATO und den USA
"ermutigt". Washington und das NATO-Hauptquartier in Brüssel waren sich genau bewusst was im
Falle eines russischen Gegenangriffs geschehen würde. Die Frage ist: War dies eine
absichtliche Provokation die eine militärische Antwort Russlands
hervorrufen sollte und beabsichtigt, Russland in eine breitere
Konfrontation mit Georgien (und deren alliierten Mächte) hineinzuziehen
was möglicherweise in einem gewaltigen Krieg resultieren könnte?
Angesichts
der zunehmend hitzigeren Rhetorik von Figuren wie Präsident Bush und
Condoleezza Rice gegenüber Russland ist das Potential für eine
Eskalation der Spannungen offensichtlich. Die amerikanischen Bürger sind
nicht von der Notwendigkeit eines Angriffes gegen den Iran überzeugt.
Haben die Neokonservativen, die das weiße Haus kontrollieren, nun den
Stein ins Rollen gebracht um die Präsidentschaftswahlen zugunsten des
Kriegskandidaten John McCain zu lenken? Die Motive werden im
Laufe der Entwicklungen klarer werden. Was sicher ist, ist dass
unschuldige Leben weiterhin ausgelöscht werden während die
Neokonservativen ein tödliches Spiel spielen das vernichtenede
Konsequenzen haben könnte.
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