Die
neue al-Kaida: Blauäugige blonde Bürger des Westens
Laut Fox News sind 1400
unauffällige Bürger für Anschläge angeheuert worden
Paul Joseph Watson Prison Planet Monday, January 14, 2008
Im
Jahr 2003 warnte die amerikanische Bundespolizei FBI noch, dass man
Terroristen u.a. daran erkennen könne dass jene Straßenatlanten mit
sich führen. Am 14. Januar 2008 unterstellte nun der Sender Fox News dass
al-Kaidas neue Gehilfen höchstwahrscheinlich blonde blauäugige Bürger
des Westens ohne jegliche Vorstrafen wären. Brian Kilmeade von der
Sendung 'Fox and Friends', der im vergangenen November noch
amerikanische Unterstützung für u.a. Autobombenanschläge im Iran
forderte um "Chaos zu schaffen", interviewte den ehemaligen
CIA-Agenten Mike Baker, dessen Firma Diligence LLC enge Verbindungen
zur Bush-Administration hat und wohl nicht zufälligerweise Gewinne durch
eine globale Terrorhysterie macht.
Der
Kommentar einer einzigen Quelle beim britischen Geheimdienst MI5 war
von der Zeitung Scotsman für einen Artikel aufgegriffen worden;
angeblich hätte al-Kaida 1400 weiße Briten angeheuert um Anschläge in
Großbritannien zu verüben. Wer angesichts der stümperhaften
"Autobombenanschläge" vergangenen Sommer, bei denen überdimensionierte
Molotovcocktails auf Rädern gegen Mülltonnen gefahren und im
Halteverbot abgestellt worden waren, in Panik ausgebrochen
ist,
der sollte vielleicht ein paar tiefe Atemzüge nehmen und die Tatsache akzeptieren,
dass statistisch gesehen sogar Wildunfälle, Blitzschläge und
allergische Reaktionen auf Erdnüsse tödlicher sind als Terror.
Baker
und Kilmeade identifizieren die neuen Dschihadisten als weiße Bürger
des Westens mit blonden Haaren und blauen Augen ohne irgendwelche
Vorstrafen:
Laut Baker
würde al-Kaida Leute rekrutieren wollen, die nicht auffallen:
"Wenn sie einen Skandinavier
rekrutieren können, ist das der heilige Gral für sie." "Sie brauchen Leute die sich
frei bewegen können und deren Anweisungen ausführen."
Kilmeade
warf ein, dass al-Kaida wohl besonders an Rekrutierungen in
Gefängnissen interessiert wäre. Baker verwarf diesen Gedanken:
"In
ein Gefängnis zu gehen um zu versuchen, Individuen zu
rekrutieren.....diese Person ist bereits belastet. Was die wirklich
brauchen sind Leute die noch nie mit
dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Sie haben extreme Probleme damit,
jemanden zu rekrutieren der da draußen ihre Anweisungen ausführt."
Sogar
wenn wir glauben würden dass wir uns in einem Krieg gegen radikale
Moslems befinden welche uns "Ungläubige" von dem Planeten tilgen
wollen; unsere Geheimdienste arbeiten auf Basis der Annahme dass die
nächsten Selbstmordattentäter höchstwahrscheinlich aussehen werden wie
Ken und Barbie. Gibt uns das ein Gefühl von Sicherheit?
Im
Dezember 2003 übermittelte das FBI eine landesweite Warnung an die
Polizei laut der Leute, welche mit Straßenatlanten reisen, als
potentielle Terroristen betrachtet werden und an Checkpoints
durchsucht werden sollen. Man
braucht keinen IQ von 160 um zu begreifen, was die Agenda bei der Sache
ist. Ohne die vermeintliche allgegenwärtige Bedrohung durch Terroristen hätten die
Verantwortlichen hinter dem Krieg gegen den Terror keinerlei
Überzeugungskraft.
Die
neuen potentiellen Terroristen sind also unsere Freunde, unsere
Nachbarn und sogar wir selbst. Die Polizeistaatsinfrastruktur
die
seit 9/11 errichtet wird, kann unter dieser neuen Hysterie gegen die
Bürger des Westens eingesetzt werden.
Das
weiße Haus hat vollkommen klargestellt dass es jene amerikanische
Bürger ins Visier nehmen wird, welche Informationen verbreiten die den
Interessen der US-Regierung schaden können und jene Bürger als
"feindliche Kämpfer" klassifizieren wird. Dies ist offiziell dargelegt
in der Untersektion 27 der Sektion 950v. des Military Commissions Act
von 2006. Bushs eigenes Strategiedokument für "den Sieg im Krieg gegen
den Terror" identifiziert "Verschwörungstheoretiker", d.h. jeder der
Regierungskorruption und Regierungslügen über innenpolitische und
außenpolitische Ereignisse aufdeckt, als "Terroristen-Rekruteure" und
kündigt an, deren Einfluss auf die Gesellschaft zu vernichten. In einer
Rede bezeichnete der Direktor des Heimatschutzministeriums Michael
Chertoff das Internet als "Terror-Trainingslager" durch welches
"unzufriedene Menschen in den vereinigten Staaten radikale Ideologien
und potentiell gewalttätige Fähigkeiten" entwickeln können. Chertoff
kündigte an, Heimatschutzagenten zu lokalen Polizeiwachen auszusenden
um Beistand zu leisten gegen inländische Terroristen die das Internet
als politisches Werkzeug benutzen.
Wie lange wird
es dauern
bis einflussreiche Online-Schreiber, Blogger und Journalisten
wie
Greg Palast (der der Terroristenbeihilfe angezeigt wurde als er
"kritische US-Infrastruktur"gefilmt hatte) auf der Straße
niedergeschossen werden wie in Russland oder im "befreiten" Irak?