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Wie Esoteriker und Esoterik-Kritiker gleichsam die Agenda der neuen Weltordnung stützen [Teil I] Alexander Benesch infokrieg.tv 5. April 2009
Sigmund Freuds Neffe Edward Bernays, der sogenannte "Vater der Public Relations", befürwortete vor fast 80 Jahren als Strategie für die Massenmanipulation ein modernes Konzept des sogenannten "professionellen", i.e. vom herrschenden System abgesegneten Journalismus. Mit einem offiziell und freiheitlich wirkenden Auftreten sowie angewandter Massenpsychologie sollten auf fortschrittlichere Art althergebrachte Strukturen erhalten und ausgebaut werden. Scheinbar in Stein gemeißelt sind heute die Kategorien "professioneller Journalismus" und "Verschwörungstheorien"; letztere ist in den Zeitungen und TV-Sendern, die fleißig die Interessen ihrer multinationalen Mutterkonzerne und Werbekunden vertreten, und den Köpfen vieler Leute untrennbar verbunden mit dem Sammelbegriff "Esoterik". Mehren sich in der Bevölkerung Zweifel an der Untersuchung von 9/11 durch die Bush- Administration oder wird es immer offensichtlicher, dass private Zentralbanken und deren verbandelte Kartelle die Berufspolitiker diktieren und das Gegenteil von freien Märkten darstellen, wird in den gewöhnlichen Publikationen und Sendungen für das Massenpublikum schnell verwiesen auf diskreditierte "Esoteriker" als angeblich zentrale Urheber solcher "Verschwörungstheorien". Ausgehend davon, für welche Zielgruppe eine bestimmte Veröffentlichung gedacht ist, werden höchst unterschiedliche Definitionen von Esoterik angewandt und höchst unterschiedliche Maßstäbe angelegt.
Der Durchschnittsbürger lernt im Schulsystem und in den Massenmedien nichts oder nichts Substanzielles über Geheimgesellschaften, ihre Bedeutung und ihre okkult-esoterischen Praktiken; also wird diesem uninformierten Publikum eine stark limitierte Bedeutung des Begriffs "Esoteriker" suggeriert. Die Verfechter von Theorien, welche sich gegen das Establishment richten, seien pauschal geldgierige Bauernfänger oder unwissenschaftlich denkende, psychisch labile Leichtgläubige aus den Randbereichen der Gesellschaft. Der erhoffte Effekt auf den Zeitungsleser und Fernsehzuschauer ist ersichtlich: Der produktive "Normalbürger" möchte am etablierten
System teilhaben, von jenem profitieren und sich nicht selbst isolieren
durch irgendeine Solidarisierung oder Überschneidung mit seltsamen Außenseiter- gruppen. Wenn man einen höheren sozialen Status innehat, womöglich sogar aus einer wohlhabenden alten Familie stammt, nimmt "Esoterik" hingegen eine völlig andere Bedeutung ein. Sofern man die gewünschte elitäre Gesinnung hat und Diskretion zusagt, erfährt man schrittweise dass ausgerechnet aus dem Establishment selbst die fanatischsten und einflussreichsten Anhänger der Esoterik stammen. Geheimlehren sind per Definition nicht offen für jedermann zugänglich, sondern streng abgeschirmt. Meist werden die tatsächliche Organisation und Lehre hinter einer harmlos wirkenden Tarnorganisation und Tarnphilosophie verborgen. Durch moderne Technologien wurde es für Journalisten außerhalb des dominierenden Medienkartells einfacher, die Abschirmung der tatsächlich wichtigen Informationen zu durchbrechen und Informationen zu verbreiten. Dies ist einer der Gründe
weshalb wir heute um einiges leichter mit direkten Quellen das Ausmaß
der okkulten, esoterischen Praktiken belegen können.
Als Gegenmaßnahme zu dieser Aufklärung sehen wir einerseits Artikel und Fernsehprogramme, welche die tatsächliche Bedeutung
der Geheimgesellschaften und die bizarren Hybrid-Religionen leugnen
bzw. verharmlosen, andererseits sehen wir in zunehmendem Maße im Unterhaltungssektor eine immer unverhohlenere Glorifizierung der Geheimgesellschaften und ihrer Esoterik. Vor allem Dan Browns Bücher vermitteln den Eindruck, die Mitglieder von Geheimgesellschaften mit
ihren vielfältigen Sex-Ritualen und dem mystischen, kabbalistischen
Hokuspokus seien verantwortlich für jeden positiven Fortschritt auf
dem Planeten, werkeln im Verborgenen an der Perfektionierung der
Menschheit, der "einen Welt" und beschützen heilige Blutlinien. Man bekommt fast den Eindruck, ohne diese Übermenschen würde morgens die Sonne nicht aufgehen.
Establishment-Esoterik
Über der Welt liegt ein für den Nichteingeweihten unsichtbares Netzwerk aus Geheimgesellschaften, das an ein Eisenbahn-
oder Straßennetz erinnert. Die Organisationen sind zu einem Teil
Hybrid-Religionen, zum anderen Teil Nachrichtendienste. Aus den Geheimgesellschaften entstanden widerum die modernen Geheimdienste. Hin und wieder dringt auch in den Massenmedien eine Skandalmeldung darüber durch, dass man sich in gewissen Berufsfeldern ohne Mitgliedschaft in "diskreten Bruderschaften" keine Aufstiegshoffnungen zu machen braucht: Alle höheren Posten sind mit "Brüdern" besetzt. Alice
Bailey, ehemalige Führerin des "House of Theosophy" und verheiratet mit dem
Hochgrad- Freimaurer Foster Bailey, schrieb in ihrem klassischen Werk "Externalization of the Hierarchy":
"Es
gibt keine Abgrenzungen zwischen der einen universellen Kirche, der
heiligen inneren Loge aller echten Maurer und den innersten Kreisen der
esoterischen Gesellschaften."
[Bailey, Externalization of the Hierarchy, p. 513] |
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"Die
Freimaurerbewegung........ ist eine weitaus okkultere Organisation als
man begreifen kann und sie beabsichtigt, die Schule zu sein für die kommenden fortgeschrittenen Okkultisten."
[Bailey, Externalisation of the Hierarchy, p. 511] |  | Der
halbwegs aufmerksame Leser erkennt hier die Unterscheidung zwischen den
äußeren Kreisen der Geheimgesellschaften und den inneren Kreisen der tatsächlich eingeweihten Mitglieder. Albert Pike, einer der ehemaligen Anführer des dominierenden schottischen Freimaurerritus (eine von mehreren Denominationen), klarifiziert diese Unterscheidung:
"Das
Freimaurertum, wie all die Religionen, all die Mysterien, wie der
Hermetizismus und wie die Alchemie, verbirgt seine Geheimnisse vor
allen außer vor den Eingeweihten und Weisen, den Auserwählten, und
benutzt falsche Erklärungen und falsche Interpretationen seiner Symbole
um jene irrezuführen, die es nur verdient haben, irregeführt zu werden;
um die Wahrheit zu verbergen die Licht genannt wird und um jene [Leute] davon wegzuführen."
[Morals and Dogma, p. 104-5, 3rd Degree] |  | Der
Hochgrad-Freimaurer Manly Palmer Hall wurde vom Scottish Rite
Journal "der größte Philosoph des Freimaurertums" genannt und äußerte sich analog:
"Das
Freimaurertum ist eine Bruderschaft innerhalb einer Bruderschaft; eine
äußere Organisation die eine innere Bruderschaft der Auserwählten
verbirgt....es ist notwendig die Existenz dieser beiden
unterschiedlichen aber dennoch voneinander abhängigen Orden zu
konstatieren. Die sichtbare Gesellschaft ist eine Kameradschaft von
"freien und anerkannten" Männern die sich im Zusammenschluss ethischen,
erzieherischen, brüderlichen, patriotischen und humanitären Belangen
widmen. Die unsichtbare Gesellschaft ist eine geheime Bruderschaft von
höchster königlicher Grandeur, deren Mitglieder dem Dienst eines
arcanum arcandrum [definiert als "ein Geheimnis, ein Mysterium"] verschworen sind."
[Hall, Lectures on Ancient Philosophy, p. 433]
Weitere
untereinander verbundene Orden sind u.a. der Hermetic Order of the
Golden Dawn, der Ordo Templi Orientis, der Rosenkreuzer-Orden AMORC, die Theosophische Gesellschaft, die Thule-Gesellschaft, der bayerische Illuminatenorden, Skull and Bones, diverse Druiden-Orden und der Bohemian Grove. Wer
meint, dass Druiden heutzutage nur eine Randerscheinung sind, irrt sich
gewaltig. In seiner Autobiografie namens "Men And Powers, A Political Retrospective" schreibt der Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt
unter anderem auch über seine Eindrücke, die er während seinem Verbleib
im Bohemian Grove gewonnen hatte, ein exklusiver Club in den Wäldern Nordkaliforniens in
dem sich die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft, Banking und Medien jeden Sommer treffen um okkulte Rituale abzuhalten, um sich an Alkohol und Prostituierten zu frönen sowie um Projekte wie den Bau der ersten Atombombe voranzutreiben. Die New York Post berichtete 2004, dass der Schwulenpornostar Chad Savage im Grove den Reichen und Mächtigen "die Betten macht". Im
Jahr 2000 gelang es dem texanischen Dokumentarfilmer Alex Jones, den
Bohemian Grove mit einer versteckten Kamera zu infiltrieren und ein Ritual namens "Cremation of Care" (etwa: "Einäscherung des Gewissens") heimlich zu filmen. |  |  | Selektive Esoterik-Kritiker
Wir
von Infokrieg unabhängige Medien entlarven seit Beginn unserer
journalistischen Tätigkeit die Tatsache, dass in der globalen Elite die einflussreichsten
Anhänger von esoterischen, okkulten Lehren zu finden sind. Dafür werden
wir regelmäßig angegriffen als böswillige Verschwörungstheoretiker, die den "edlen Bruder- schaften" Unwahres unterstellen. Viele sogenannte Esoterik-Kritiker zeigen an dieser Stelle häufig ein bizarres Verhalten: Meist verschweigen oder verharmlosen sie
die Besessenheit der Eliten mit Esoterik bzw. okkulten Religionen und
verhalten sich auch anderweitig verblüffend unkritisch im Bezug auf Regierungen, Behörden und Konzerne. Alles, was nicht der Agenda der neuen Weltordnung entspricht, wird durch Assoziation mit Schwindlern und Verrückten in Verruf gebracht. Geben wir bei einer immer häufiger zitierten privaten Internet-Enzyklopädie, welche sich die wissenschaftliche Entlarvung von
Esoterik auf die Fahne schreibt, die Suchbegriffe "Freimaurer",
"Rosenkreuzer", "Theosophische Gesellschaft", "Golden Dawn", "O.T.O.",
"Crowley", "Albert
Pike" oder Ähnliches ein, findet man keine Einträge. Über die
"Anthroposophie" ist ein wenig kritischer Eintrag zu finden, in dem
beiläufig Verbindungen zur Theosophischen Gesellschaft und dem Rosenkreuzertum erwähnt werden. Auch ein kurzer Eintrag über die "Thule-Gesellschaft" ist vorhanden. Das
soll nun eine kritische Enzyklopädie über "Esoterik" und
"Grenzwissenschaften" sein? Nicht nur wird der bedeutendste Teil der
Esoterik fast komplett unter den Tisch fallen gelassen, man stützt das Establishment auch auf andere Weise wo man kann. In einem feindseligen Eintrag über Infokrieg unabhängige Medien heißt es unter anderem, wir hätten eine "nie eingetretene" Weltwirtschaftskrise in der Vergangenheit angekündigt, Codex Alimentarius wäre keine Gefahr, Ivo Sasek wäre ein Sektenführer, Genmanipulation
dürfe nicht "verteufelt" werden, die von uns befürwortete jüdische
Gruppe für das Recht auf privaten Waffenbesitz JPFO wäre
böse weil die Anti Defamation League (die auch jüdische Kriegsgegner
wie Uri Avnery beschimpft) es so sagt, Aaron Russo sei antiamerikanisch
und ein Steuerhinterzieher, die US-Steuerbehörde IRS natürlich völlig
legitim, Nick Abbes Artikel auf Telepolis über uns wären toll und ich dürfe assoziiert werden mit jeder einzelnen Meinung aus unserem Forum.
Viele Einträge auf der betreffenden Enzyklopädie listen durchaus zu Recht Humbug, was jedoch nicht viel heißt. Sofern man noch Kritikfähigkeit und logisches Denken beherrscht, ist das Widerlegen und Entlarven von Esoterikern so einfach, wie Fische aus einem Fass zu angeln. Solange die wichtigsten und einflussreichsten esoterischen Organisationen und Esoteriker verschwiegen und nicht fair analysiert werden, ist diese Enzyklopädie insgesamt äußerst ärmlich und irreführend. Es
ist ja schön und wichtig, dass die Leser so ausführlich vor der
"Germanischen Neuen Medizin" gewarnt werden, aber warum bekommt dann die Schulmedizin gleichzeitig einen Freibrief? Leugnen die Macher der Seite das Geschäft mit dem Krebs oder die Tatsache, dass Raubbarone und begeisterte Eugeniker wie die Rockefellers und die Carnegies die moderne Medizin unter ihre Kontrolle brachten? Lassen die Macher der Seite sich selbst und ihren vielleicht vorhandenen Kindern massenhaft Impfstoffe mit einem auf Quecksilber basierenden Konservierungs- stoff verabreichen? Es ist schön und gut dass das bizarre Schmierentheater um das "Fürstentum Germania" dokumentiert wird, aber warum wird gleichzeitig alle legitime, sachliche Kritik an dem rechtlich fragwürdigen Flickenteppich BRD assoziiert mit "brauner Esoterik"? Es sei noch zu erwähnen, dass die Verantwortlichen der Enzyklopädie genauso wie die Betreiber ähnlicher Seiten ihre Identität geheim halten wollen und sich dadurch einer Prüfung ihrer eigenen Person, ihrer eigenen Verbindungen und eventuellen Interessenkonflikte
entziehen. Arbeiten sie vielleicht in der Biotech-Industrie, der
Pharmaindustrie? Arbeiten sie für die Regierung oder für Banken oder für die Massenmedien? Sind sie ideologisch gefärbt? Hatten oder haben sie Verbindungen zu umstrittenen Personen oder zu Organisationen wie etwa dem Freimaurertum? Wir sollen nicht einmal nachsehen
dürfen. Dadurch verdienen diese Leute es auch nicht, hier mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Reaktionen solcher Leute auf Kritik meinerseits sind so vorhersehbar wie langweilig. Man bekommt meist genauso unkonkretes wie schwärmerisches Geseier über Geheimgesell- schaften zu hören; über die "Veredlung von Menschen", "Tempelarbeit", "humanitäre Aktionen", "die Bearbeitung des unbehauenen Steins", "die Suche nach Licht". Eine
der beliebtesten Taktiken, um Kritiker der Freimaurerei zu schmähen,
ist der Hinweis darauf dass "Freimaurerlogen in der Nazi-Zeit verboten
waren". Natürlich war Hitlers Banker Hochgrad-Maurer, seine Geldgeber und viele seiner ideologischen Ideengeber auch, aber das hindert die Brüder und ihre Sympathisanten nicht daran, diesen schmutzigen Trick zu benutzen und jemanden wie einen lupenreinen Faschisten aussehen zu lassen. Man stelle sich vor, die SPD würde heute ihre Kritiker alle in die rechte Ecke stellen nur weil "die SPD in der Nazi-Zeit verboten war". Non Sequitur folgt auf Non Sequitur. Eine beliebte Argumentationsweise ist auch folgende: Kritiker A des Freimaurertums klänge so ähnlich wie Kritiker B, der sich auf die Protokolle von Zion beruft, also bestehe bei Kritiker A eine antisemitische Gesinnung sowie die Akzeptanz von gefälschten nazistischen/esoterischen Quellen. Wenn man, was der Fall Nick Abbe gezeigt hat, die von Bertelsmann und den Universitäts- professoren auf Linie gebürsteten Möchtegern-Journalisten auf die leicht zu recherchierende Tatsache hinweist, dass weltweit viele einflussreiche radikale Führungsfiguren auf der Gehaltsliste der Geheimdienste standen (siehe NPD, COINTELPRO, Black Panthers, Bill Ayers und Bernadine Dohrn usw.), wird dies widerum meist einfach abgetan als Verschwörungstheorie, weil es einfach
nicht in die eigene Sichtweise passt. Man sieht deutlich wie gerade
diejenigen, die fälschlicherweise meinen zum Establishment zu gehören,
das Sektendenken aufweisen.
Wenn bekannt wird, dass ich mit jüdischen Wissenschaftlern, Aktivisten und Journalisten zusammenarbeite oder sogar befreundet bin, wird nicht etwa eingestanden, dass der Antisemitismusvorwurf dadurch entkräftet ist. Weit gefehlt. Man beginnt einfach, die betreffenden jüdischen Personen persönlich anzugreifen: Aaron Russo sei ein Steuerhinterzieher und Amerika-Hasser und die Organisation JPFO wäre schlecht weil die obrigkeitshörige Anti Defamation League dies bezeugt und das als Quelle genügen muss. Was für eine Argumentationsweise ist das denn? Der Intellektuelle würde den Begriff "Ad Hominem" anführen was soviel heißt wie: Man wirft so lange mit Dreck bis irgendwas kleben bleibt. Außerdem sieht man deutlich, dass diese Leute nicht Antisemitismus bekämpfen, sondern Leute die am Status Quo rütteln.
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