Zwei weitere Einheiten des US-Militärs dem Heimatschutz zugeteiltNorthcom wird 4700 Soldaten für "spezielle Operationen im Inland" ausbilden
Paul Joseph Watson Prison Planet.com Tuesday, November 4, 2008
Northcom
hat angekündigt, dass zwei weiteren Einheiten des US-Militärs Missionen
im Bereich Heimatschutz zugeteilt wurden. Die Anzahl der kampfbereiten
Soldaten, die innerhalb der Vereinigten Staaten operieren, erhöht sich
dadurch auf rund 4700. Die Furcht vor einer steigenden Militarisierung
des Gesetzesvollzugs wächst. Die Ankündigung folgt auf die Kontroverse
über einen Bericht der Army Times vom 8. September (geändert am 30.
September), welcher enthüllte dass das aus dem Irak zurückgekehrte 1st
Bigade Combat Team der dritten Infanteriedivision in Amerika operieren
wird. Inbegriffen sind Einsätze bei "ziviler Unruhe" sowie "Kontrolle
über Menschenmengen", was später von Northcom geleugnet wurde trotz
des Eingeständnisses, dass die Streitkräfte mit tödlichen und
nichttödlichen Waffen ausgerüstet sein werden und Zugriff auf Panzer
haben.
"In
den nächsten drei Jahren plant das Militär, geschätzte 4700 Soldaten zu
aktivieren und zu trainieren für spezielle Operationen im Inland,
laut Air Force Gen. Gene Renuart, Kommandant des U.S. Northern
Command das im Jahr 2002 geschaffen wurde für Missionen des
Heimatschutzes,"
berichtet der Colorado Independent.
"Es soll uns helfen, die Konsequenzen eines Ereignisses im großen Maßstab zu managen,"
sagte Renuart.
"Wir
haben jetzt eine [Einheit] trainiert und ausgerüstet und dem Northern
Command zugeteilt. Wir werden eine zweite im Kalenderjahr 2009 und eine
dritte im Kalenderjahr 2010 schaffen,
damit wir der Nation drei Reihen von Streitmächten liefern können die
auf ein Ereignis wie 9/11 oder größer reagieren könnten."
Mike German, National Security Counsel für das Legislative Office der American Civil Liberties Union in Washington D.C., betont:
"Dies
ist keine Brigade der Militärpolizei oder eine Brigade für zivile
Angelegenheiten. Dies ist tatsächlich eine Kampfbrigade die einer
Mission im Inland zugeteilt wird."
"Der General mag das einfach so sagen,"
kommentierte der Spezialist für Antiterror-Operationen German.
"Aber
wir wollen wissen was die Richtlinien tatsächlich sind, was die Rollen
sind und was die Regulierungen sind um zu sehen ob dies tatsächlich
konform zum Gesetz ist."
Die ACLU hat eine
Anforderung unter dem Informationsfreiheitsgesetz gestartet um
mehr Informationen zu erhalten über den Zweck und die Ausmaße der
Truppenverbände, die unter Northcom im Inland stationiert werden.
Obwohl Northcom darauf beharrt, dass die Verbände nur bei
Naturkatastrophen und Ähnlichem eingesetzt werden sollen, zitierte der
ursprüngliche Bericht der Army Times den 1st BCT Commander Col. Roger
Cloutier mit den Worten, dass die Einheit trainiert werden würde in der
Benutzung von "nichttödlichen Waffen die entworfen wurden um unfolgsame
oder gefährliche Individuen zu überwältigen" im Zuge der "Kontrolle
über Menschenmengen und den Verkehr". Das offene Eingeständnis, dass
US-Truppen Polizeiaufgaben erfüllen und Waffen gegen amerikanische
Bürger einsetzen werden, ist eine völlige Verletzung des Posse
Comitatus-Gesetzes und des Insurrection-Gesetzes, welche die Macht der
Bundesregierung, das Militär für Polizeiaufgaben zu verwenden, massiv
einschränken. In Sektion 1385 des Posse Comitatus- Gesetzes heißt es:
"Wer,
außer in Fällen und unter Umständen die ausdrücklich von der Verfassung
oder durch eine Entscheidung des Kongresses authorisiert werden,
absichtlich jedweden Teil der Army oder der Air Force als einen posse
comitatus oder anderweitig verwedet um die Gesetze durchzusetzen, soll
unter dieser Bestimmung eine Geldstrafe oder eine Haftstrafe von nicht
mehr als zwei Jahren oder beides erhalten."
Unter
dem John Warner Defense Authorization Act, unterzeichnet von Präsident
Bush am 17. Oktober 2006, wurde das Recht folgendermaßen abgeändert:
"Der
Präsident darf die Steitkräfte in jedwedem Bundesstaat der Vereinigten
Staaten einsetzen um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen, von
dem der Präsident annimmt dass jener die Durchsetzug von Gesetzen
hindert oder Menschen eines Rechtes, eines Privilegs, Immunität oder
eines Schutzes beraubt die in der Verfassung genannt werden und durch
durch ein Gesetz abgesichert sind, oder die Durchsetzung der Gesetze
der Vereinigten Staaten behindert oder sich jenen entgegenstellt oder
den Lauf des Rechts unter jenen Gesetzen behindert."
Diese
Änderungen wurden jedoch vollständig von HR 4986 rückgängig gemacht,
dem National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2008. Wir
berichteten bereits über ein landesweites Programm der
Katastrophenschutzbehörde FEMA, in dessem Zuge Priester und andere
Vertreter der Religionen angeheuert wurden um ihren Kongregationen
aufzutragen, im Falle des Kriegsrechts und der damit verbundenen
Zwangsdeportationen sowie Beschlagnahmungen von Grundstücken und
Schusswaffen "der Regierung zu gehorchen". |