Bush bekräftigt erneut Agenda der nordamerikanischen Union bei Treffen der StaatschefsOpposition gegen die "Wohlstands- und Sicherheitspartnerschaft" wächst
Steve Watson Infowars.net Wednesday, April 23, 2008
Präsident
Bush bekräftigte am Dienstag erneut sein Bekenntnis, die viel
geschmähte Agenda der Sicherheits- und Wohlstandspartnerschaft
voranzutreiben. Kommentatoren und Kritiker warnten verstärkt, dass der
Plan die US-amerikanische Souveränität untergrabe. Während einer Feier
zum Auftakt des vierten Treffens der nordamerikanischen Führer in New
Orleans erwähnte Bush die "Rückschläge" der jüngeren Vergangenheit und
verkündete den anwesenden Bürokraten und Unternehmern:
"Das
Treffen gibt drei Freunden die Chance, zusammenzukommen um unser
Bekenntnis zu Wohlstand und Sicherheit zu besprechen, um die
Notwendigkeit erneut zu bestätigen, dass wir drei in Harmonie
zusammenarbeiten für das Wohl unserer Bevölkerungen. Es ist eine
Chance, um darüber zu reden wie wir am besten unsere Menschen
beschützen und den Wohlstand vermehren können."
Bush sagte den Führungsfiguren aus Kanada und Mexiko:
"Morgen
werden wir uns mit den Führern aus der Wirtschaft des North American
Competitiveness Council treffen, um ihre besonderen Empfehlungen
anzuhören... Die vereinigten Staaten haben eine Gelegenheit, die
Handelsagenda weiterzuführen."
Bis vor kurzem noch der Öffentlichkeit unzugängliche Dokumente
enthüllen, wie die Regierungen der USA, von Mexiko und Kanada
Führungsfiguren aus der Wirtschaft beeinflussen, damit jene öffentliche
PR-Kampagnen unterstützen um die Kritiker der "Sicherheits- und
Wohlstandspartnerschaft Nordamerikas (SPP)" zu kontern. Die Dokumente
legen dar wie Repräsentanten der Wirtschaft dazu bedrängt werden, der
nordamerikanischen Integration "ein menschliches Gesicht zu geben",
NAFTA-Erfolgsmeldungen an Angestellte und Gewerkschaften zu übermitteln
und die Harmonisierungsagenda weiterzutreiben "ohne Protektionismus zu
schüren". Es handelt sich um interne Memos von Kanadas Außenministerium
und dem Ministerium für Handel, die dem World-Net-Daily-Reporter Jerome
Corsi nach einer Anforderung unter Berufung auf das
Informationszugangsgesetz ausgehändigt worden sind.
"Der
Wortlaut des Memos ohne Datum ist eine interne Zusammenfassung der
Regierung über das dritte SPP-Treffen, welches am 20. und 21. August
2007 in Montebello in Quebec stattfand,"
schreibt Corsi. Das Memo detailliert das Eröffnungstreffen der SPP mit dem North American Competitiveness Council (NACC),
ein Beraterstab bestehend aus 30 hochrangigen Repräsentanten aus dem
privaten Sektor von nordamerikanischen Konzernen, die von den
Regierungen der USA, Kanada und Mexiko bei dem trilateralen Treffen
2006 im mexikanischen Cancun ausgewählt worden waren. Die
"PR-Offensive", wie Corsi es nennt, ist in den Paragraphen des Memos
detailliert. Der Autor der Dokumente sowie die Personen auf die Bezug
genommen wird, sind jedoch unbekannt. Das Memo macht deutlich wie jene,
die die Integrationsagenda vorantreiben, sich sorgen um die
Enthüllungen sowie um den resultierenden Aufschrei in der Bevölkerung
der in jüngster Zeit zu beobachten war. Der
prominente Kritiker der SPP-Agenda, der Kongressabgeordnete Ron Paul,
hat währenddessen angekündigt, seine Opposition gegen die Allianz und
die verbundenen Projekte wie der Trans Texas Corridor sowie der NAFTA
Super-Highway zu verstärken.
"Wie
wir alle wissen, wurden kürzlich bedeutende Schritte unternommen um die
Sicherheits- und Wohlstandspartnerschaft zu expandieren, welche von
Präsident Bush und seinen Amtskollegen aus Mexiko und Kanada 2005
gestartet worden war. Einer der Pläne ist die Konstruktion eines
sogenannten "NAFTA-Super-Highways" der von Mexiko durch Texas und
letztendlich durch Kanada verlaufen wird,"
sagte Paul am Dienstag.
"Ich
war von Anfang an gegen dieses Projekt und unterzeichnete als
Mitunterstützer die House Concurrent Resolution 40, welche die
Ablehnung des Kongesses ausdrückt gegenüber dem NAFTA-Super-Highway
sowie jeglichen Schritten in Richtung einer nordamerikanischen Union."
"Unlängst
brachte ich einen noch gewichtigeren Gesetzesentwurf ein, H.R.5191,
welcher verbieten würde dass Gelder aus dem Bundeshaushalt für dieses
Highway-Projekt verwendet werden. Die Bundesregierung darf nicht der
Partner dieses skandalösen Plans sein, unter welchem der Grundbesitz
zahlloser Landbesitzer unter der eminent domain [verfassungswidriges
Gesetz zur Enteignung durch die Regierung, d.R.] konfisziert werden
würde,"
sagte Paul.
"Diese
Sperrung von Geldern, falls verabschiedet, würde dieses schlecht
durchdachte Projekt stark behindern und die klare Botschaft senden,
dass weitere Versuche zur Untergrabung der US-Souveränität vom Kongress
nicht hingenommen werden. Es ist höchste Zeit dass das
Repräsentantenhaus und der Senat der vereinigten Staaten unsere Rolle
eines Aufsichtsorgans über die Verfassung ernstnehmen,"
schloss
der Kongressabgeordnete. Der ursprüngliche SPP-Vertrag wurde von
Präsident Bush, vom mexikanischen Präsidenten Vicente Fox und dem
damaligen kanadischen Premierminister Paul Martin im texanischen Waco
am 23. März 2005 unterzeichnet. Er schuf Arbeitsgruppen unter dem Büro
des nordamerikanischen Freihandelsabkommens. Jerome Corsi machte vor zwei Jahren auf die SPP aufmerksam als er SPP-Dokumente
unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz erhielt,
welche zeigten dass eine Bandbreite des US-Verwaltungsrechts heimlich
umgeschrieben wird um es mit dem Verwaltungsrecht in Kanada und Mexiko
zu "integrieren" und zu harmonisieren"; ein Vorgang der in der EU zur
Gewohnheit geworden ist. Die
Dokumente enthalten Verweise auf über 13 verschiedene Arbeitsgruppen
einer organisierten Infrastruktur deren Teilnehmer aus den meisten
Bereichen des Verwaltungsrechts stammen, darunter das
US-Außenministerium, das Heimatschutzministerium, Handelsministerium,
Finanzministerium, Agrikultur, Tarnsportwesen, Energie, Gesundheit,
Soziales sowie das Büro für Handelsvertretung.
Weitere Informationen:
Globalisten werden bald offiziell
die Verschmelzung von USA, Kanada und Mexiko vorschlagen
Vicente Fox forderte
nordamerikanische Union
Neue Dokumente enthüllen
PR-Kampagne für die nordamerikanische Union |