Der
Notfallkoordinator und 9/11-Augenzeuge Barry Jennings ist gestorben,
während die Kontroverse über WTC7 heftiger als je zuvor ist. Die jüngste
journalistische Attacke der BBC sowie der NIST-Bericht waren u.a.
deshalb veröffentlicht worden, um die Aussagen von Jennings über
Explosionen in WTC7 zu kontern. Jennings war zum Zeitpunkt seines Todes
53 Jahre alt; die Umstände sind noch nicht bekanntgegeben worden. Nach
Wochen voller Gerüchte im Internet hat ein Sprecher der Housing
Authority nun den Tod bestätigt, jedoch keine weiteren Details
preisgegeben. Infowars konnte bisher niemanden aus der Familie von
Jennings kontaktieren und die Todesursache ist noch unbekannt.
Kommentare im Netz berichten vom 19. August als Todestag. Es ist sehr
ungewöhnlich, dass ein prominenter und kontroverser 9/11-Augenzeuge nur
wenige Tage vor der Veröffentlichung des NIST-Berichtes über WTC7
stirbt; kurz nachdem seine Aussage internationale Aufmerksamkeit
erregte, laut der er Explosionen in Gebäude 7 vor dem Kollaps des
ersten Zwillingsturms gehört hatte und sich Leichen in der schwer
beschädigten Lobby des Gebäudes befanden.
Die BBC
strahlte im Juli die Sendung "The Third Tower"
aus um Barry Jennings'
Aussage insgesamt zu entkräften. Man verengte den
Themenkomplex auf die Fragestellung, ob er die Leichen in der
Lobby "gesehen" hätte oder
nicht. In einem exklusiven Interview mit Dylan Avery und Jason Bermas
sagte Jennings:
"Der Feuerwehrmann der uns nach
unten brachte, sagte immer wieder: 'Sehen sie nicht nach unten.' Und ich
sagte: 'Warum?' Und wir stiegen über Leute; weißt du, man kann das
fühlen wenn man über Leute steigt."
Die
Veröffentlichung von Jason Bermas' Film Fabled Enemies wirft noch mehr
Licht auf die Aussagen von Jennings. Es ist ein ausführliches Interview
zu sehen und darüberhinaus die Kommentare von ihm und von Michael Hess
(der zusammen mit Jennings im WTC7 gefangen war), die sie gegenüber den
Medien am Tag der Anschläge abgegeben hatten. Jennings beschrieb in dem
Interview seine Verwunderung über die offizielle Erklärung für den
Kollaps von WTC7; er hörte deutlich Explosionen in dem Gebäude:
"Ich
bin nur über eine Sache verwirrt, nur über eine eizige Sache: Warum
World Trade Center 7 überhaupt herunterkam. Ich bin sehr verwirrt
darüber. Ich weiß was ich gehört hatte, ich hörte Explosionen. Die
Erklärung die ich bekam, lautete es wäre der Treibstofftank gewesen.
Ich bin ein alter Hase was Heizkessel anbelangt. Wenn es ein
Treibstofftank gewesen wäre, wäre eine Seite des Gebäudes betroffen
gewesen."
Das
Interview wurde auf Wunsch von Mr. Jennings nicht in dem Film Loose
Change Final Cut gezeigt. Er hatte zahlreiche Drohungen erhalten, dass
er seinen Job verlieren würde. Die Aussagen von Jennings haben die
Fragen nach dem tatsächlichen Grund für den plötzlichen Kollaps von
WTC7 zu genau dem Zeitpunkt angeheizt, als NIST mit ihrem Bericht die
weitläufige Ansicht torpedieren wollte, dass das Gebäude durch eine
kontrollierte Sprengung zerstört wurde. Vor kurzem starb ein weiterer
9/11-Held und Augenzeuge, Kenny Johannemann, der 12 Tage vor dem
siebten Jahrestag von 9/11 Selbstmord begangen haben soll. Johannemann
hat das Leben mindestens eines Menschen an 9/11 gerettet und war
ebenfalls Zeuge von Explosionen in den Türmen. Der
NIST-Bericht, sowie der Untersuchungsbericht der 9/11-Komission (der
WTC7 nicht einmal erwähnt) ignorierten die Kommentare des
WTC-Leaseholders Larry Silverstein sowie von zahlreichen
Polizisten, Feuerwehrleuten und anderen Augenzeugen, die vor dem Kollaps
des Gebäudes vorzeitig gewarnt worden waren. Einer der Rettungshelfer,
Kevin McPadden, hörte sogar vor der Gebäudeimplosion einen Countdown.
Unglücklicherweise kann Barry Jennings, dessen Aussage von der
9/11-Komission ignoriert wurde, über seine Erfahrung in WTC7 nicht
länger sprechen. Sein Interview in Fabled Enemies bleibt uns
erhalten und kann nicht ignoriert werden.