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Mumbai-Anschläge werden "al-Kaida" angehängt als Vorwand für ein militärisches Eingreifen der USA

Trotz Beweislage die auf einen anderen Urheber weist, bewerben die Konzernmedien den Krieg gegen den Terror und berichten über vermeintliche Verbindung zu Pakistan

Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Thursday, November 27, 2008



Der Großteil der Konzernmedien hat sich wie besessen auf die Terroranschläge in Mumbai gestürzt und behauptet, jene wären das Werk von "al-Kaida"; dies trotz klarer Beweislage die auf einen anderen Urheber weist. Das Ereignis dient als Vorwand um die Bombardierungen in Pakistan zu intensivieren und um neue Unterstützung zu gewinnen für den schwächelnden Krieg gegen den Terror in Afghanistan. Die Unmittelbarkeit mit der die Medien "al-Kaida" verantwortlich machten war ungeheuerlich; besonders da die Anschläge noch nicht einmal beendet waren bevor das altgediente Gespenst erneut als Rechtfertigung für den Krieg gegen den Terror bemüht wurde. Die TV-Sender nahmen die Gelegenheit wahr, haufenweise Blut, Panik und Authoritätsfiguren mit Schusswaffen in den Händen zu zeigen. Die einzige Bekenner-Mitteilung kam von den “Dekkan Mudschahedin” (das Dekkan-Plateau ist eine Gegend im südlichen Indien), aber die Presse versucht nun vehement den Eindruck zu erwecken, diese Erklärung sei eine Irreführung und die scheinbar allmächtige, mythische al-Kaida sei definitiv die Täterorganisation.

"Vorhergehende Augenzeugenberichte aus den Hotels legen nahe, dass die Angreifer auf Leute mit britischen und amerikanischen Pässen abzielten,"

berichtet die BBC.

"Falls die Berichte stimmen, deutet dies laut unserem Korrespondenten für Sicherheitsfragen Frank Gardner auf ein islamistisches Motiv hin - Anschläge die von al-Kaida inspiriert oder koordiniert wurden."

Wirklich? Vielleicht sollte sich der "Korrespondent für Sicherheitsfragen" der BBC nach einem anderen Job umsehen, denn die Faktenlage widerspricht direkt vergangenen angeblichen al-Kaida-Anschlägen. Seit wann nimmt al-Kaida Geiseln? Seit wann bleiben sie so lange vor Ort dass sie gefangengenommen werden können? Seit wann verwendet al-Kaida Granaten anstatt Sprengsätze oder Selbstmord-Sprengsätze? Wenn die Anschläge auf britische und amerikanische Bürger abzielten, weshalb befand sich dann unter den mindestens 101 Getöteten nur ein britisches Opfer? Wenn die Anschläge britischen und amerikanischen Bürgern galten, warum feuerten die Terroristen dann laut Berichten mit AK-47-Gewehren wahllos in Menschenmengen die hauptsächlich aus Indern bestanden? Von 101 Opfern waren nur sechs Ausländer, der Rest waren Inder. Dies war kein gezielter Anschlag auf britische und amerikanische Bürger, es wird jedoch von den Medien als solcher präsentiert um eine koordinierte militärische Reaktion der Briten und Amerikaner zu rechtfertigen, die wohl aus verstärkten Bombardements in Pakistan und aus einer größeren Präsenz in Afghanistan bestehen wird. Die London Times verkündet bereits fleißig, dass die Anschläge das Werk von Osama bin Laden wären:

"Das Abzielen auf Bombays luxuriöseste Hotels und eine dicht gedrängte Bahnstation trägt die Handschrift einer al-Kaida-Operation."

Skeptische Stimmen konnten sich glücklicherweise Gehör verschaffen:

“Christine Fair, ranghohe Politikwissenschaftlerin und Expertin für Südasien bei der RAND Corporation, sagte mit Bedacht dass die Identitäten der Terroristen noch nicht bekannt sein können. Sie beharrte darauf dass der Stil der Anschläge und die Ziele in Mumbai darauf hindeuteten, dass es sich bei den Militanten wahrscheinlich um indische Moslems handelt die keine Verbindungen haben zu al-Kaida oder der gewalttätigen südasiatischen Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba,”

berichtet der International Herald Tribune.

"Es ist absolut nichts daran das al-Kaida ähnelt,"

sagte sie über den Anschlag.

"Haben sie irgendwelche Selbstmord-Bombenattentäter gesehen? Und es gibt keine typischen Hinweise auf Lashkar. Die nehmen keine Geiseln und die benutzen keine Granaten."

"Die Inder werden einen großen Anreiz haben, dies mit al-Kaida zu verbinden. Aber dies ist eine innenpolitische Angelegenheit. Dies ist nicht Indiens 9/11,"

sagte Fair. Der Terrorexperte Professor Bruce Hoffmann stimmte darin überein, dass der Angriff "nicht wirklich der Modus Opearandi von al-Kaida [war], nämlich Selbstmord-Anschläge."

"Der Name an sich (Dekkan Mudschahedin) - falls es eine echte Gruppe ist - legt eine innenpolitische Agenda nahe,"

fügt der Report hinzu und betont eine mögliche Verbindung zu den Aufständen in Gujarat State in der Nähe von Mumbai vor sechs Jahren, die 2000 Moslems getötet hatten. Aber der Großteil der Medien berichtet wie besessen über vermeintliche al-Kaida und verbindet dies mit Barack Obamas Mandat, den von George W. Bush begonnenen Krieg gegen den Terror fortzuführen. Mike Rivero von WhatReallyHappened.com betont:

“FOX News und CNN berichten nun beide dass die 'Terroristen', die Geiseln beim Oberoi-Hotel nahmen, gezielt Leute mit amerikanischen und britischen Pässen suchten. Also, ganz egal was die “Dekkan Mudschahedin” als ihr Ziel nennt, es ist die echte Agenda eine britische und amerikanische Reaktion zu provozieren."

"Das Timing ist verdächtig, es geschieht genau dann wenn Bush einen Vorwand braucht um einen weiteren Krieg loszutreten mit dem sich Obama dann beschäftigen muss; es ist auch ein Timing welches Israel gelegen kommt, das Obama für einen wesentlich unwahrscheinlicheren [Präsidenten] hält der sich an neuen Kriegen für Israel beteiligt. Und: In den vergangenen paar Wochen hat Israel gnadenlos Gaza ausgehungert im Vorfeld einer offensichtlichen Militäraktion."

Wie lange wird es dauern bis ein Zusammenhang zwischen der Terrorgruppe und Teilen der pakistanischen Regierung behauptet wird und Obama den idealen Vorwand hat, die Bombardements
in dem Land auszuweiten? Der London Guardian berichtet heute:

"Es ist wahrscheinlich dass die Anschläge Pakistan und deren Inter-Services Intelligence Agency (ISI) angehängt werden, wie auch vergangene islamistische Gräueltaten. US-Funktionäre im Bereich Antiterror glauben, dass manche Mitglieder des ISI eine Rolle bei einem Anschlag dieses Jahr auf die indische Botschaft in Afghanistan gespielt hatten."

In unserem ersten Bericht über die Ereignisse sagten wir voraus, dass eine Verbindung zu Pakistan letztendlich als Grund genannt werden würde für eine Verschärfung der US-Aggression in dem Land durch Obama. Berichte tauchen nun auf in denen behauptet wird, dass die Terroristen mit Schnellbooten aus Karachi in Pakistan kamen. Die Bekenner-Botschaft von den Dekkan Mudschahedin wird vernachlässigt während die pakistanische Lashkar-e-Taiba in den Vordergrund gestellt wird. Indiens Premierminister sagte dass jene hinter den koordinierten Anschlägen gegen Mumbai von "außerhalb des Landes" kämen und warnte "Nachbarn", die anti-indischen Militanten Zuflucht gewähren. Damit war offensichtlich Pakistan gemeint. Das Mossad- Medienorgan Debka File verkündet bereits dass der “MV Alpha Frachter unter Verdacht steht, die Terroristen zu Mumbais Küste vom pakistanischen Karachi gefahren zu haben". Die Medien beuten die Anschläge auch dahingehend aus, dass im Zuge der Panikmache über al-Kaida den Bürgern im Westen abermals vermittelt wird, dass sie sich im Namen der Terrorbekämpfung von Staatsbediensteten durchsuchen und herumschubsen lassen müssen.
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