Aktuelle und ehemalige Vorsitzende des IWF fordern neue globale Währung
Globale Finanzkörperschaft will so bald wie möglich komplette Erneuerung
Steve Watson
Infowars.net
17. November 2009
[Übersetzt von Hagbud für Infokrieg.tv]
Die Führungsspitze des Internationalen Währungsfonds hat wieder einmal
eine neue globale Währung gefordert, die den Dollar ersetzen soll und
man fügte hinzu dass der Moment, um ein solches System zu errichten,
vergänglich sei. Dominique Strauss-Kahn erzählte am Dienstag einem Forum,
dass er sich wünsche einen stärkeren IWF zu sehen der den Weg für die
Entstehung einer globalen Währung frei macht, welche auf den
Sonderziehungs- rechten (SZR) der Finanzkörperschaft basiert.
Strauss-Kahn sagte über die eventuelle Ablösung des Dollars:
„Wahrscheinlich muss das ein Korb sein,“
Er fügte hinzu:
„In einer globalisierten Welt gibt es keine inländischen Lösungen,“
Die IWF-Führungsspitze verlautbarte dass die Welt sich nicht länger auf
die Währung eines einzelnen Landes verlassen kann um globale
Finanzstabilität zu sichern. Strauss-Kahn sagte außerdem dass China
seine Währung neu bewerten sollte, um globale Wirtschaftsverzerrungen
und Unausgewogenheiten in Ordnung zu bringen. Strauss-Kahn sagte dass
seit dem G20-Gipfel im März, wo Vereinbarungen getroffen wurden um das
globale Geldsystem zu reformieren, die politische Bereitschaft eine
solche Überholung durchzuführen, abgenommen habe. Der ehemalige
IWF-Chef Michel Camdessus fügte hinzu, „Zeit ist von äußerster
Wichtigkeit“ für eine globale Geldreform. Camdessus sagte dass er eine
Machtverschiebung zu Gunsten großer aufstrebender Wirtschaften
unterstütze, sodass sie eine verstärkende Begleitrolle für die SZR
übernehmen. Camdessus teilte dem Forum mit:
„Diese vorteilhafte Gelegenheit besteht jetzt. Sie wird nicht für immer offen stehen,“
Der IWF bewarb die Möglichkeit einer neuen globalen Währung zum ersten mal im März.
Das Problem wurde dann nur wenige Tage später auf dem G20-Gipfel in
London diskutiert. In einer Klausel in Punkt 19 des von den G20-Führern
herausgegebenen Kommuniqués beschreiben Analytiker den Aufstieg einer
„Revolution in der globalen Finanzordnung.“ Die Klausel stellt fest:
„Wir
haben zugesichert eine generelle Zuteilung von Sonderziehungsrechten zu
unterstützen, wodurch 250 Milliarden Dollar in die Weltwirtschaft
fließen und die Liquidität vergrößern würden.“
SZRs sind Sonderziehungsrechte, eine synthetische Papierwährung die vom
Internationalen Währungsfonds herausgegeben wird; eine Möglichkeit die
bereits ein halbes Jahrhundert lang besteht. Ambrose Evans-Pritchard vom London Telegraph schrieb:
„In
der Tat haben die G20-Führer dem IWF die Macht verliehen, Geld zu
schöpfen und mit einer globalen 'quantitativen Lockerung' zu beginnen.
Indem sie das tun bringen sie de facto eine Weltwährung ins Spiel. Es
befindet sich außerhalb jeder Kontrolle durch eine souveräne Behörde.
Verschwörungstheoretiker werden es lieben.“
Er fuhr fort:
„Die
Welt ist einer globalen Währung einen Schritt näher gekommen,
unterstützt durch eine globale Zentralbank von der die Geldpolitik für
die gesamte Menschheit geregelt wird.“
Die gleichen Schlüsse zog auch Anthony Faiola von der Washington Post,
der beschrieb dass der IWF sich auf dem Weg zu einer Transformation
befindet, zu „einer wahrhaften UN für die Weltwirtschaft.“
Diese Entwicklung wurde auch, unabhängig voneinander von der Weltbank und den UN befürwortet.
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