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Antifaschismus
und andere Lebenslügen
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Freigeist
23. November
2009
In
jüngster Vergangenheit sah man vermehrt, dass kommunistische
Vertreter aus den alternativen Medien im deutschsprachigen Raum
bestimmte Themen für sich beanspruchen bzw. von links besetzen wollen,
während andere Themenbereiche durch künstliche Informationsbarrieren
zum Tabu erklärt werden. Die Online- Blockwarte der Ideologiepolizei
wähnen sich als Ankläger, Richter und Vollstrecker in einem. Keiner
soll sich davor sicher fühlen, in die Schublade "rechts" gesteckt zu
werden und auf ewig darin zu schmoren.
Aus diesem
Anlass ist es dringend notwendig, einmal dieses
Milieu, das sich meist als „antifaschistisch“ ausgibt, näher zu
beleuchten. Die meisten Angriffe stammen vor allem aus den Reihen der
„Antifaschistischen Aktion“, welche im investigativen
Journalismus und freier Debatte oft nur Verschwörungstheorien sieht,
welche zutiefst antisemitisch, faschistisch, homophob und einfach böse wären. Sachliche Kritik ist meist nicht vorhanden,
wodurch stattdessen Diffamierung, die Taktik "Schuld durch Assoziation", Halbwahrheiten und Angriffe mit
ideologischem Hintergrund diese Lücke füllen müssen.
Ausgerufen
wurde die Antifaschistische Aktion am 25. Mai 1932 durch die KPD
und wiederholt am 26. Mai durch die von Rosa Luxemburg und Karl
Liebknecht gegründete kommunistische Monatszeitung „Rote Fahne“,
um die diversen linksradikalen bzw. linksextremistischen Kräfte in
der Weimarer Republik gegen den aufkommenden Hitlerfaschismus mobil
zu machen. Hierbei wurde auch das erste mal das von Antifaschisten
immer noch benutzte Logo mit den zwei nach Rechts wehenden Fahnen in
roter und schwarzer Farbe verwendet. Dieser Aufruf zum
Antifaschistischen Widerstand hinderte die kommunistischen Kräfte
allerdings nicht daran, wenige Monate später am 6. November beim
Streik
der Berliner Verkehrsgesellschaft
mit den Nationalsozialisten in einer antirepublikanischen
Einheitsfront den Schulterschluss gegen das verhasste System der
Weimarer Republik zu bilden.
Sowieso
ist es eine altgewohnte Tradition dieser extremistischen linken und
rechten Fraktionen, sich gegenseitig zu stützen und/oder direkt mit
dem angeblich gemeinsamen Feind, dem System, zusammenzuarbeiten.
Beide Fraktionen brauchen sich gegenseitig, beide Fraktionen brauchen
aber auch das System, um ihre eigene Macht zu vergrößern. Keine
dieser Gruppen hat bisher irgendetwas getan, um die Verhältnisse zum
Besseren zu bewegen. Stattdessen wird der absolute Machtanspruch
gestellt, ohne dass irgendwelche Erfolge vorgewiesen werden können.
Da der
Antifaschismus in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg aber ohne
Faschismus auskommen muss, sucht und vermutet er ihn überall und
zimmert sich so ein neues Feindbild und einen neuen Begriff vom
Faschismus. So ist „Faschist“ heute nicht mehr die Bezeichnung
für einen Anhänger des ehemaligen sozialistischen Funktionärs, ehemaligen Antikriegsaktivisten und späteren
Ministerpräsidenten Italiens Benito Mussolini, sondern jeder der
nicht in das verzerrte Weltbild der Linksextremisten passt. So
verklärt man selbst den Faschismus an sich, und macht ihn zum
allseits einsetzbaren Sammelbegriff für ein beliebiges Feindbild.
Dazu
gehören neben Neonazis und Rechtsradikalen auch konservative
Christen, Nationalpazifisten, Patrioten, Republikaner,
Deutschnationale und viele andere, die sich erdreisten, im Zeitalter
der ökosozialistischen Eine-Welt-Ordnung eine unpopuläre
Meinung zu äußern.
Rückendeckung
und pseudomoralische Legitimation
Im
Zeitalter eines internationalen, sozialistisch strukturierten Imperiums, welches
keinen Bedarf an Kulturen, der Individualität der Völker oder
souveränen Nationalstaaten mehr hat, bekommen
diejenigen, welche sich vor den Karren des Establishments spannen
lassen und eine Hexenjagd auf "Faschisten" betreiben, aus der Politik,
den Nachrichtendiensten und den elitären Stiftungen oft
Rückendeckung. Das liegt auch nicht zuletzt daran, dass altlinke
Extremisten der 70iger Jahre, die sich als pure Opportunisten
entpuppt haben, in Amt und Würden gelangt sind, wie
beispielsweise der ehemalige Straßenkämpfer Joschka Fischer, der es
trotz schwerkrimineller Vergangenheit in der linksextremen Szene
zum Außenminister brachte.
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Joschka Fischer und Paul Wolfowitz
Oder Jürgen Trittin, ehemals Mitglied
des kommunistischen Bundes (KB),
welcher 1996 noch als Landesminister eine Veranstaltung der Göttinger
„Antifa-M“ besuchte,
um dort über Deutsche Innenpolitik zu referieren, während diese
Gruppe vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Aber auch ein
Vorschlag der PDS-Fraktion, die heute im Zusammenschluss mit der
Linken immerhin 53 Sitze im Bundestag hat, eine
Anti-Faschismus-Klausel
zu verabschieden, belegt längst linksextremistisches Einwirken auf
die Realpolitik.
So
nehmen aber auch Personen aus dem Polizeiapparat den Linksextremisten
gerne die Arbeit im Meinungsterror ab, wie der ehemalige
Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei und
SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Heinsberg Norbert Spinrath,
der gleich ein umfassendes Versammlungsverbot für die
„Wiederbelebung von nationalistischem Gedankengut“ forderte.
Nicht zu vergessen Gerhard Schröder, welcher während des
„Antifa-Sommers“ im Jahr 2000 das Amt des Bundeskanzlers
innehatte, und noch zum „Aufstand der Anständigen“ aufrief.
Was
„anständig“ ist, wird heute nun nicht mehr von soliden
Grundsätzen bestimmt, sondern von Herrschaften wie diesen.
Die
Antifaschistische Aktion, speziell ihr schwarz uniformierter,
pseudo-autonomer Flügel, hetzt zwar immer wieder gegen das System,
"Bullen", Kapital
und Andersdenkende, tut sich selbst aber in obskuren Bündnissen und
anderen Zweckgemeinschaften immer wieder mit ihm zusammen. So wird
sich auch immer wieder mit dem Tabakmagnaten und
Geschichtsverdreher Jan-Phillip Reemtsma solidarisiert und seine
bereits
stellenweise als Fälschung entlarvte
Arbeit nicht nur begrüßt, sondern
auch beworben.
Dazu ist
die Antifa fast immer mit von der Partie, wenn die etablierten
Parteien mal wieder unter irgendeinem Vorwand dazu aufrufen, einen
Teil der Bevölkerung auf die böse Seite des eigenen Schwarz-Weiß
Denkens zu stellen. Diese Veranstaltungen tragen meistens bis auf
wenige Buchstaben immer den gleichen Namen: "XYZ gegen Rechts“. So
lautet heute die pseudodemo- kratische Kampfparole der Gedankenpolizei
nicht einmal mehr„Gegen Nazis“, sondern lediglich „gegen
Rechts“. Was „Rechts“ eigentlich ist, woher das
Links-Rechts-Denkschema stammt, oder warum man in einer Demokratie
etwas gegen „Rechts“ tun muss, wird dabei meistens überhaupt
nicht thematisiert. So riskiert man es heute nicht nur, für seine
Meinung als Faschist gebrandmarkt, sondern auch gleich noch zu
einem noch viel schwammigeren Feindbild gestellt zu werden.
Auf
diesen Veranstaltungen solidarisiert sich dann alles miteinander, was
die Meinungsmache und die moralisch verträgliche Hetzjagd gegen
alles, was in diesem „rechten“ Feindbild landet, als bequeme
Alternative zum selber Denken für sich entdeckt hat. Man stelle sich
nur einmal vor, wie groß der Aufschrei wäre wenn es ein Bündnis
gegen linksextreme Gewalt geben würde, bei dem sich rechtsradikale
Parteien und Vereine engagieren würden. Immerhin hat die
Meinungsmaschinerie aus Politik, Unterhaltungsindustrie und Medien in
der BRD lange Jahre gebraucht, um nach dem kalten Krieg das
politische Klima von eher antikommunistischer Haltung nach Links zu
verschieben, indem Sozialismus nun nicht mehr als Bedrohung von
Freiheiten und der bürgerlichen Mittelschicht, sondern als
fürsorgliche Alternative zum Raubtierkapitalismus angesehen werden
soll.
Zwar
bekundet gerade die Antifa immer wieder, sie würde sich nicht als
„Alibi-Jugend“ für das System benutzen lassen, aber viel mehr
bleibt von ihr bei genauerem Hinsehen auch einfach nicht übrig.
Ideologie
und Feindbild(er)
Seit dem
Bruch mit dem Sowjetkommunismus Mitte der siebziger Jahre gibt es in
der gesamten linksextremen Szene eigentlich keine wirkliche Ideologie
mehr, die etwas mit den klassisch kommunistischen Vorstellungen von der
Befreiung der Arbeiterklasse zu tun hat. Die wenigsten
Mitglieder gehören der Arbeiterklasse an und eine wirkliche
politische Ausrichtung existiert meist nur in Form von
anarchistischer Steinzeitutopie, welche selbst Pol Pot nicht
realitätsferner ausspinnen hätte können. Hauptsächlich beschränkt
sich das ganze auf eine One World- Ideologie, die alle Grenzen
und Nationen abschaffen will, in der Geld nicht existiert und wir so
alle in Frieden und Harmonie leben sollen. Trotz mangelnder
Erfolge und gescheiterten Experimenten mit Autonomen Zentren und
Gewaltexzessen, sind wir wohl gezwungen an die besten Absichten
dieser Leute zu glauben und ihnen einen Vertrauensvorschuss zu geben.
Ansonsten könnte man ebenfalls als Rechts, oder gar Faschist
angesehen werden, was nicht selten auch der Fall ist.
Da ein Zentralkomitee, welches für etwas wie ein politisches
Konzept sorgen könnte, nicht existiert, entwickeln die vereinzelten
Gruppen ihre ganz eigenen Vorstellungen von Kommunismus. Hier werden
Kultur und Herrschaft gebündelt, hier wird Rationalismus und
Emotionalität, Politik und Philosophie vermischt, was die
Antifaschistische Ideologie auch für emotional schwache Menschen und
politisch sonst eher Desinteressierte attraktiv macht, die darin nach
einer Möglichkeit der Selbstentfaltung suchen. Zudem werden hohe
moralische Werte für sich beansprucht, die allerdings in keiner
Weise erfüllt werden. Die Mitglieder verbleiben meist nur einige
Jahre in der Szene, da sie entweder irgendwann doch zur Vernunft
kommen, die 30 erreichen oder Opfer ihres eigenen
Desozialisierungsprozesses werden.
Die
einzige wirkliche Gemeinsamkeit der einzelnen Gruppierungen besteht
in dem Feindbild Faschismus, welches aber auch nicht genauer
definiert wird. Zum Feindbild zählen auch der Kapitalismus bzw. das
Bürgertum und Unternehmertum, welche nach marxistischer Auslegung
unweigerlich zum Faschismus führen.
Menschen
die nicht auf ein universelles Tauschmittel verzichten wollen, würden
hier also eine Behinderung auf dem Weg in das sozialistische Paradies
darstellen.
Dass die
westlichen Industrienationen allerdings überhaupt nicht in einem
kapitalistischen System, sondern in einer von privaten Zentralbanken
gesteuerten Planwirtschaft leben, scheint dabei nicht zu
interessieren oder das Thema wird abgeschirmt mit einer
Informationsbarriere: Man reduziert alles auf die Idiotenformel
"antisemitische Verschwörungstheorien"
und unterstellt dem Ideologiefeind permanent, in Nazi-Manier sein Fundament auf
den unsäglichen Protokollen von Zion aufgebaut zu haben.
Ebenfalls
ständiger Gegner ist der „Bulle“ als Beschützer der
bürgerlichen Klassengesellschaft, welcher nur dann als Polizist
bezeichnet wird, wenn er gerade böse Faschisten verhaftet.
Antifaschistische Gruppierungen werfen der Polizei bei der
Abschottung von Neonazi-Aufmärschen auch meist das Beschützen oder
gar ein Wohlwollen gegenüber den „Rechten“ vor. Selbst klagt die
Antifa meist einen Katzenjammer, wenn sie am Werfen ihrer
antifaschistischen Pflastersteine und diversen, sinnlosen Gewaltakten
gegen Menschen und Eigentum gehindert wird.
Anwendung
von Gewalt
Bei
größeren Demonstrationen, bei denen in größerer Zahl einheitlich
schwarz uniformierte, selbsternannte Autonome Kräfte auftauchen,
kommt es fast immer zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der
Polizei oder dem gegnerischen politischen Lager, welches auch immer
das bei den verschiedenen Anlässen sein mag. Es ist absolut keine
Seltenheit, dass die Staatsmacht immer wieder Provokateure in die
Demonstrationen einschleust, um die überwiegend friedlichen
Demonstranten zu Ausschreitungen zu animieren, oder die
Polizei durch das Werfen von Steinen oder Brandstiftung zum Auflösen
der Demonstration zu provozieren. Bedauerlicherweise braucht es oft
aber keinen Provokateur, da die linksextreme Szene ganz offen
derartige Gewalt als politisches Mittel behandelt. Nach ihrem
Verständnis wird ihr Gewalt von dem politischen System aufgezwungen,
was die unweigerliche Folge des Kapitalismus sei. Es ist zweifelsfrei
richtig, dass in der Geschichte auch immer wieder der bewaffnete
Kampf notwendig war, wenn die Freiheit von Menschen durch einen
Tyrannen bedroht wurde. Jedoch
hat das Anzünden von Mittelstandsautos und Mülltonnen, gewalttätige
Übergriffe auf Einzelpersonen und das ziellose, oft völlig
willkürliche Schmeißen von Flaschen und Steinen auf die dafür
vorbereitete und ausgerüstete Polizei nichts mit Notwehr gegen einen
Tyrannen zu tun, der durch solches kontraproduktive Verhalten noch
mehr Zustimmung für den Polizeistaat gewinnen und die öffentliche
Debatte manipulieren kann.
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Die
Antifaschistische Szene scheint sich darum aber nicht zu scheren,
denn Randale machen ja schließlich auch Spaß! Nebenbei könnte auch
das Geld, welches die Rote Hilfe aufgrund dieses asozialen
Verhaltens für Prozesskosten ausgibt, was an Fahrtkosten zu
Demonstrationen und für das Drucken von diversen Flyern anfällt,
viel sinnvoller angelegt werden.
Rhetorik
und Antifaschistisches „Neusprech“
Aufgrund
dessen, dass die Linksextremen realpolitisch keinerlei Erfolge
vorzuweisen haben, beschränkt sich ihre öffentliche Argumentation gemäß
ihrer Tradition einzig auf das ewige theoretische Diskutieren
mit Worten, die sich vielleicht manchmal sogar schlau anhören, hinter
denen
allerdings meist keine Substanz steckt. Da die linksextremistischen
Kreise zutiefst von kulturfeindlichem Verhalten und dem Bedürfnis,
sich als besonders modisch zu präsentieren durchsetzt sind, werden
Parolen meist in englischer Sprache abgedruckt („Make
Capitalism History“,
„No Nazis,
anywhere“) wobei sie wieder versuchen, sich vom verhassten
Deutschtum abzugrenzen.
Oft
begnügt man sich aber auch damit, einfach die eigene Sprache zu
verdrehen. So wird der Geschichtsrevisionismus pauschal zur
rechtsextremen Holocaustleugnung erklärt und damit jeder Dialog über
Betrachtungsweisen, Kontext und den Wahrheitsgehalt der vom
eigentlich doch als Feind angesehenem „System“ verteidigten
Geschichtsschreibung dämonisiert.
Auch
sind die linksextremen Geister auch zu ganz eigenen Wortschöpfungen
fähig, wie beispielsweise „rechtsoffen“. Auf die völlig
willkürliche und vielseitig einsetzbare Anwendung des Wortes
„Rechts“ als Feindbegriff für alles was nicht denkt wie man
selbst, haben wir bereits hingewiesen. Nun muss man mit seiner
Meinung auch noch Gefahr laufen, in die Kategorie „rechtsoffen“
gestellt zu werden. Sind wir noch einen Schritt vom
Gedankenverbrecher entfernt?
Die
Erkenntnis zu der man nach intensiver Auseinandersetzung mit diesem
linksextremen Zweig kommt, ist dass die Antifa zwar vorgibt das
staatliche System zu bekämpfen, sie aber in Wahrheit nur Dogmen
verteidigt und die Meinungs- und Gedankenpolizei spielt für eine
korrupte
politische Klasse, von der sie auch immer wieder gedeckt wird, um so
eine öffentliche Debatte um die Zukunft und den Erhalt des
Nationalstaates zu verhindern.
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